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Erwartete Niederlage in Unterafferbach
Montag, 2. April 2007

FC Germania Unterafferbach - Sportfreunde Sailauf

3:1

(0:0)

Torschütze: Jochen Fleckenstein
 
Fast hätte es kurz vor Schluss durch einen Kopfball von Rene Wohland noch den 2:2-Ausgleich gegeben, doch Unterafferbachs Torhüter konnte gerade noch retten. Es wäre jedoch ein sehr glücklicher und schmeichelhafter Punkt gegen den Tabellenführer gewesen, der über die gesamte Spielzeit das aktivere und bessere Team war und einen weiteren Schritt Richtung Kreisliga gemacht hat.
Die 2007 noch punktlosen Sportfreunde haben sich dagegen vorerst aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

Beiden Mannschaften war von Beginn an der gegenseitige Respekt anzumerken, wobei die Germania gegen ihren "Angstgegner" von Beginn an ihr Heil in der Offensive suchte. Und schon in der 3. Spielminute hätte der Spitzenreiter eigentlich in Führung gehen müssen, doch ein Kopfball aus kurzer Distanz ging über den Sailaufer Kasten. Nach der Anfangsoffensive entwickelte sich ein ausgeglichenes und intensives Spiel, in dem nun auch die Sportfreunde mehr Torgefahr entwickelten. Insgesamt war man jedoch wesentlich passiver als die Germanen und reagierte nur auf das Spiel der Gastgeber. Schock dann kurz vor der Halbzeit, als Marco Reinhard verletzungsbedingt ausscheiden musste. Dennoch gingen die Sportfreunde mit dem 0:0 in die Pause und hatten sich bis dato akzeptabel verkauft.

Nach dem Wechsel die nächste große Gelegenheit für den FCU, doch nach schöner Kombination strich die Kugel knapp über die Latte. Fast im Gegenzug hatte Rene Wohland dann die Führung für die Sportfreunde auf dem Fuß, doch ein Unterafferbacher Verteidiger konnte für seinen bereits geschlagenen Keeper gerade noch retten. Diese Szenen zeigten, dass das Spiel nun auf Messers Schneide stand und in seine entscheidende Phase ging. Und just in dieser Phase zeigten sich die Sportfreunde als brave Gäste und lieferten Goalgetter Steffen Lippert ein perfektes Gastgeschenk in Form eines verunglückten Querpasses. Der ließ sich die Chance nicht nehmen, düpierte Libero Stenger und Keeper Schanz und schoss zum 1:0 ein (60.). Eine sicher verdiente Führung, auch wenn die Umstände haarsträubend waren. Die Sportfreunde taten nun etwas mehr, ohne dabei richtig Druck entwickeln zu können. Und in der 80. Minute gab es erneut ein kurioses Geschenk für den FCU: Ein von Torwart Schanz herausgeboxter Ball sprang unglücklich gegen Alex Imgrund und von dort ins Tor. Damit war das Spiel eigentlich entschieden. Doch jetzt plötzlich machten die Sportfreunde, die mit Felix Gerber noch einen Stürmer brachten, endlich Druck. Drei Minuten vor Spielende schaffte, wie schon in Mainaschaff, Neuzugang Jochen Fleckenstein per Kopf den Anschluss. Und in der letzten Minute hätte Rene Wohland, wie eingangs beschrieben, fast noch den Ausgleich markiert. Stattdessen konnte FCU-Keeper Heeg in höchster Not retten, der folgende Konter brachte das 3:1 und den unmittelbaren Abpfiff.

Der FCU gewann die Partie letztlich hochverdient, auch wenn die Sportfreunde sich im Vergleich zum Spiel in Mainaschaff besser präsentierten. Doch die Mängel, vor allem im Mittelfeld, waren nach wie vor unübersehbar. Kaum ein Akteur war in der Lage, den Ball ruhig zu machen und sinnvolle Offensiv-Aktionen einzuleiten. Die Stürmer konnten einem fast leid tun. Dazu machen einige Spieler einen alles andere als austrainierten und fitten Eindruck.

Es ist schade, dass die vorweihnachtliche Euphorie, in der die Mannschaft guten Fußball bot und auch fleißig punktete, nach nur zwei Spielen im neuen Jahr bereits völlig erloschen und die sehr gute Ausgangsposition verschenkt worden ist. Auf den Relegationsplatz hat man jetzt bereits sieben Punkte Rückstand. Angesichts der momentanen Verfassung der Mannschaft ist es wohl utopisch, diesen Rückstand noch einmal aufholen zu können.

Am kommenden Karsamstag (das Spiel wurde von Ostermontag vorverlegt!) kommt mit RoGu ein weiterer unangenehmer Gegner auf die Sportfreunde zu. Im Hinspiel unterlag man im Kahlgrund trotz bester Torchancen mit 1:0. Will man nicht im langweiligen Niemandsland der Tabelle versinken ist unbedingt ein Sieg nötig. Ansonsten kann man schon gedanklich in die Sommerpause gehen...

 
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