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WM in Katar: Auch Spielpläne der Amateurklassen werden massiv umgestellt
Dienstag, 31. März 2015

[Hinweis: Bei folgendem Beitrag handelte es sich natürlich um einen April-Scherz - hoffentlich... ;-)]

Wie die FIFA heute bekanntgegeben hat, werden wegen der Winter-WM 2022 in Katar auch die Spielpläne aller Amateurklassen weltweit umgestellt. Bereits 2017 wird die Saison nach dem Kalenderjahr gespielt, d.h. sie beginnt im Januar und endet im Dezember. Die FIFA und WM-Gastgeber Katar wollen dabei den Amateur-Fußball großzügig unterstützen, um die Umstellung so problemlos wie möglich zu gestalten.

Die nächste Saison 2015/16 wird die letzte sein, die nach dem bisherigen Modus gespielt wird. Nach dem Saisonende wird es eine pflichtspielfreie Zeit von Juli 2016 bis Januar 2017 geben. Ab dann wird im Kalenderjahr gespielt. FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke dazu: "Katar ist ein Land mit großer Fußballtradition, ja quasi die Wiege des Fußballs. Da muss einfach jeder Opfer bringen, damit der Fußball endlich heimkehren kann. Je früher wir die Änderungen umsetzen, desto eingespielter wird der neue Saisonablauf bis zur WM 2022 sein. Dies betrifft alle Klassen weltweit, von den oberen Profiligen bis in die untersten Amateurklassen." Die jeweils letzten Spieltage werden - analog zum WM-Finale - immer kurz vor Weihnachten stattfinden. "Relegationsspiele können dann problemlos an den Weihnachtsfeiertagen oder an Silvester und Neujahr durchgeführt werden. Da sind die Menschen eh in Feierlaune."

Auch für den Fall unbespielbarer Plätze hat die FIFA eine Lösung parat. FIFA-Boss Sepp Blatter: "Die Vereine können dann auf die indischen und nepalesischen Arbeiter zugreifen, die momentan noch in Katar die WM-Stadien bauen." Diese können dann als Platzwarte bzw. zum Schneeräumen eingesetzt werden. Die FIFA übernimmt deren Gehalt (umgerechnet 1,50 Euro pro Woche), während die Vereine sich lediglich um Kost und Logis kümmern müssen. Sepp Blatter: "Da reichen aber ein paar alte Camping-Zelte und ein Bohneneintopf pro Tag, das ist überschaubar. Und selbstverständlich sind diese Arbeiter nicht sozialversicherungspflichtig. Steuern fallen für die FIFA ohnehin grundsätzlich nicht an und auch Gesetze wie Mindestlohn oder Arbeitsschutzvorschriften greifen in diesem Fall nicht." Franz Beckenbauer pflichtet ihm bei: "Der Nepalese an sich fühlt sich doch schon aufgrund seiner Herkunft wohl, wenn er bei Eis und Schnee arbeiten darf. Nach der Hitze in Katar ist das für ihn doch wie Urlaub."

Nasser al-Kather, Chef des WM-Organisationskomitees von Katar, bot darüber hinaus weitere Unterstützung an: "Wir werden den Vereinen kostenlos langärmelige Trikots, lange Hosen, Mützen, Handschuhe sowie Heizöl-Gutscheine bereitstellen. Außerdem gibt es von WM-Sponsor Nike spezielle Fußballschuhe mit eingebauter Sohlenheizung, das neue Modell 'Nike Burner'. Für Kinder gibt es als zusätzliche Attraktion noch Kamelreiten". Die Finanzierung stellt für Katar kein Problem dar: "Wir haben so viele Aufwandsentschädigungen an die Mitglieder der FIFA-Exekutive gezahlt, da kommt es auf ein paar hundert Millionen mehr oder weniger auch nicht mehr an", erklärt al-Kather die Finanzierung des Projekts.
Ausgenommen von diesen Geschenken sind lediglich der Frauenfußball, homosexuelle Fußballer (diese müssen der FIFA gemeldet werden) und Vereine, die Schweins-Bratwürste und/oder Alkohol in ihren Sportheimen anbieten. "Da müssen wir Rücksicht auf die Gepflogenheiten der WM-Gastgeber nehmen. Das gebietet die Höflichkeit gegenüber Katar und sollte für jeden halbwegs toleranten und weltoffenen Menschen kein Problem sein", so Valcke.
Organisiert wird die Aktion von "Winterfootball Total", einem Tochterunternehmen der Investorengruppe Qatar Sports Investment (QSI). Europa-Chef Laurent Platini, zufälligerweise Sohn von UEFA-Präsident Michel Platini, erklärt: "Wir freuen uns, den Amateurfußball unterstützen zu können. Selbstverständlich arbeiten wir alle ehrenamtlich."

Gerüchten zufolge steht man auch in Gesprächen mit dem österreichischen Brausehersteller Red Bull, der neben seinem normalen Getränke-Sortiment auch einen eigens entwickelten alkoholfreien "Red Bull Glühwein" anbieten will. "Bier ist einfach nicht mehr zeitgemäß auf Fußballplätzen" meint Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz. "Wir helfen gerne mit, den Fußball zeitgemäßer zu machen und sich endlich von überkommenen Traditionen wie sportlicher Fairness, Vereinsleben oder Fankultur zu lösen."

Fazit: Es ist schön zu sehen, dass man also auch an die kleinen Amateurvereine gedacht hat und diese an der schönen neuen Fußballwelt teilhaben lässt.

 
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