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Sportfreunde verlieren Spitzenspiel
Donnerstag, 23. Oktober 2014

Sportfreunde Sailauf - VfL Krombach

1:3

(0:2)

Torschütze: Linus Ebert

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Sportfreunde ausgerechnet im Spitzenspiel gegen den VfL Krombach und kassierten verdientermaßen die erste Heimniederlage der Saison. Ohne den verletzten Mittelfeld-Strategen Jan Becker wirkte die Mannschaft wie ein Fisch ohne Gräten und hatte den deutlich aggressiveren Gästen nur wenig entgegenzusetzen. Wenigstens einen positiven Aspekt gab es dann aber doch noch: Durch die sehr gute Besucherzahl kam eine ordentliche Spendensumme für die kleine Ella zusammen. Dafür allen Besuchern und Spendern herzlichen Dank!

Nun geht es zum Derby nach Laufach, wo die Mannschaft sich für die schwache Leistung gegen Krombach rehabilitieren kann.

Bereits in der Anfangsphase merkte man den Gästen an, dass sie am Bischling drei Punkte holen wollten. Sie wirkten von Beginn an bissig und gut organisiert, wohl wissend, dass sie mit Tim Kraus den gefährlichsten Spieler in ihren Reihen hatten. Die Sportfreunde hatten dann auch Glück, dass der Schiedsrichter beim ersten Krombacher Treffer auf Abseits entschied - eine enge Entscheidung. Krombach agierte aus einer kompakten Defensive und setzte auf blitzartige Angriffe über den schnellen Tim Kraus. So auch in der 31. Minute, als er sich im Laufduell (dem allerdings ein Foulspiel der Krombacher vorausging) mit Christoph Müller klar durchsetzen und nur mit einem Foul am Torerfolg gehindert werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Krombach zum 0:1, Christoph Müller kam mit der gelben Karte davon. Geistig und körperlich wacher war der Tabellenführer auch beim 0:2 (36.): Erneut wurde Kraus auf die Reise geschickt, der dann frei vor dem Sailaufer Tor nur auf seinen mitgelaufenen Mitspieler querlegen musste. Dies war gleichzeitig der Pausenstand, der auch den Kräfteverhältnissen entsprach.

Nach dem Wechsel wurden die Sportfreunde etwas zielstrebiger, doch nach wie vor verlor man viel zu viele Zweikämpfe, um ernsthaft das Spiel in den Griff bekommen zu können. In der 69. Minute erzielte dann auch noch Kraus sein fast schon obligatorisches Tor: Eine hohe Halbfeld-Flanke in den Sailaufer Strafraum konnte er völlig unbedrängt aus kurzer Distanz ins Netz köpfen - ein fast schon absurdes Abwehrverhalten der Sportfreunde. Damit war das Spiel entschieden. Die Sportfreunde bäumten sich nun mit dem Mut der Verzweiflung noch einmal auf und konnten durch Linus Ebert auf 1:3 verkürzen (81.). Und vielleicht wäre Krombach noch einmal nervös geworden, wenn einer ihrer Spieler nach einer klaren Tätlichkeit vom Platz gestellt worden wäre. Doch der Schiedsrichter zeigte sich erneut gnädig und beließ es bei Gelb. Die letzten Angriffe der Sportfreunde brachten nichts mehr ein.

Ein verdienter Sieg der Krombacher, denen es die Sportfreunde an diesem Sonntag jedoch zu leicht machten. Die junge Mannschaft schien lange Zeit sehr nervös zu sein und mit der Situation eines Spitzenspiels nicht klarzukommen. Noch dazu fehlte ihnen mit Jan Becker die wichtigste Stütze, während Krombachs Lebensversicherung Kraus nicht in den Griff zu bekommen war. Dies erklärt aber noch lange nicht die erschreckend schwache Zweikampfbilanz und die vielen Fehler in der Defensive, die letztlich für das Ergebnis verantwortlich waren.

In der Tabelle hat man den Anschluss an die Spitze zunächst einmal verloren. Und nun geht es zum schweren Auswärtsderby nach Laufach. Der "Club" hat sich nach einer jahrelangen Talfahrt von der BOL bis fast in die A-Klasse wieder stabilisiert. Dass man in der letzten Saison noch den Klassenerhalt schaffte, war auch ein Verdienst von Trainer Pietro Piscioneri, der kurzfristig beim FCL einsprang und jetzt bei den Sportfreunden am Ruder ist. Und der letztjährige Sailaufer Coach, Thorsten Zipfl, steht nun in Diensten des FC Laufach. Dieser Umstand gibt dem Derby noch einen zusätzlichen Reiz. Für beide Mannschaften geht es darum, nicht weiter Boden auf die vorderen Plätze zu verlieren. Wollen die Sportfreunde am Eisenhammer erfolgreich sein, müssen sie vor allem aggressiver und zweikampfstärker auftreten als zuletzt.

 
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