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Auf den letzten Drücker: Sportfreunde gewinnen 1:0 in Wasserlos
Montag, 20. November 2006

TV Wasserlos - Sportfreunde Sailauf

0:1

(0:0)

Torschütze: Oliver Drews 
 
Fortuna trägt zur Zeit Schwarz-Blau: Mit einem erneuten Last Minute-Sieg bauen die Sportfreunde ihre Erfolgs-Serie auf fünf Siege in Folge aus. Matchwinner beim ausgeglichenen und hart umkämpften Spiel in Wasserlos war der lange verletzte Neuzugang Oliver Drews, der mit seinem ersten Treffer für die Sportfreunde gleich ein überaus wichtiges "Golden Goal" kurz vor Abpfiff erzielte. Ein Sieg, den die Mannschaft mit Kampf und Leidenschaft erarbeitet hat, wobei sich vor allem die Defensiv-Abteilung besonders auszeichnete. Aus dem Dreikampf an der Spitze ist ein Vierkampf geworden, denn die Sportfreunde sitzen dem Spitzen-Trio nun ganz dicht im Nacken.

Schon im Hinspiel konnten die Sportfreunde gegen den bislang stärksten Aufsteiger trotz Feldüberlegenheit und zahlreicher Torchancen nur ein 2:2-Unentschieden erreichen. Und angesichts der schwierigen Witterungsverhältnisse mit Dauerregen und tiefem Boden war klar, dass in Wasserlos vor allem Einsatz und Leidenschaft gefragt sein würden. Beides brachten die Sportfreunde mit. Doch auch die Gastgeber waren entsprechend motiviert, und so entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der um jeden Zentimeter Boden intensiv gefighted wurde. Beide Teams erspielten sich zwar auch Torchancen, doch diese blieben allesamt ungenutzt. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabine.

Nach dem Wechsel bekamen die Sportfreunde dann ein leichtes spielerisches Übergewicht und tauchten ein ums andere mal gefährlich vor dem Wasserloser Kasten auf. Insgesamt agierte man aber in der Offensive bzw. schon im Mittelfeld zu ideenlos. Lange Bälle waren das scheinbar einzige Konzept, und das war für die kompakt stehende Wasserloser Defensive leicht durchschaubar. Nur wenn schnell und direkt gespielt wurde, brachte man die gegnerische Abwehr in Verlegenheit. Rene Wohland und Klaus Lasar kamen so auch zu ein paar halbwegs brauchbaren Chancen, die allerdings schlecht abgeschlossen wurden. Mitte der zweiten Halbzeit nahm dann der TV Wasserlos das Heft in die Hand und drängte auf den Führungstreffer. Allerdings stand auch die Sportfreunde-Abwehr an diesem Tag sehr solide. Timo Bayer, Marco Reinhard und Thomas Hirsch machten eine starke und kompromisslose Partie, dahinter strahlte Libero Jürgen Stenger Ruhe und Souveränität aus. Was trotzdem durchkam wurde eine sichere Beute von Torhüter Martin Schanz. Gerade der Defensive merkt man derzeit das Selbstvertrauen der zweitbesten Abwehr der Liga an.
Als sich die Zuschauer schon mit dem durchaus leistungsgerechten Unentschieden abgefunden hatten, schlugen die Sportfreunde kurz vor Schluss doch noch eiskalt zu. Und es war dem lange verletzten Neuzugang Oliver Drews vorbehalten, den so wichtigen Treffer zu markieren und ein deutliches Ausrufezeichen hinter seine von Spieltag zu Spieltag ansteigende Formkurve zu setzen. Nach einer Flanke konnte er mit sattem Schuss aus halblinker Position das Siegtor erzielen, die anschließende Schlussoffensive der Wasserloser kam zu spät.

Man muss schon sehr lange zurückdenken, wann die Sportfreunde das letzte mal so einen Lauf hatten. Natürlich hat man im Moment auch das nötige Glück, doch zum einen ist dieses Glück hart erarbeitet und erkämpft, und zum anderen musste man gerade in der Anfangsphase der Saison ohne dieses Glück auskommen, so z.B. auch im Hinspiel gegen Wasserlos. "Es gleicht sich alles aus" ist eine Binsenweisheit im Sport, und trotzdem scheint sie nach wie vor ihre Berechtigung zu haben.

Nun steht also das letzte Spiel im Jahr 2006 an. Und mit Tabellen-Nachbar Viktoria Brücken haben die Sportfreunde noch eine Rechnung offen: Mit 0:4 ging man im Hinspiel in Brücken unter und wurde teilweise regelrecht vorgeführt. Für die Viktoria ist das Spiel in Sailauf die letzte Möglichkeit, noch einmal zur Spitzengruppe aufzuschließen. Doch die auswärtsschwachen Brückener (nur 7 Punkte aus 9 Spielen) treffen am Bischling auf eines der heimstärksten Teams: Die Sportfreunde sind zuhause in dieser Saison noch ungeschlagen.
Es wäre ein krönender Abschluss des Jahres 2006, wenn die Mannschaft einen weiteren Sieg einfahren und sich damit in eine hervorragende Ausgangsposition als lauernder Jäger für das letzte Saisondrittel bringen könnte. 2007 muss man in elf Spielen lediglich vier mal auswärts antreten und hat sieben mal Heimrecht - da geht noch was!

 
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