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Mit Rückenwind ins "Finale" um den Relegationsplatz
Samstag, 10. Mai 2014

BSC Schweinheim - Sportfreunde Sailauf

2:4

(1:2)

Torschützen: Hakan Yesilmen (2), Throsten Zipfl, Linus Ebert

Die Sportfreunde meisterten die schwere Pflichtaufgabe in Schweinheim mit Bravour und holten einen verdienten Auswärtssieg. Doch auch der VfR Goldbach, um drei Punkte besser dastehender direkter Konkurrent um den Relegationsplatz, konnte einen Sieg verbuchen. Die Ausgangslage vor dem großen Showdown ist somit klar: Die Sportfreunde haben ihr Finale und können mit einem Sieg zu Goldbach aufschließen. Umgekehrt würde eine Niederlage jedoch auch den endgültigen Abstieg besiegeln.

Von Beginn an gingen die Sportfreunde in Schweinheim engagiert ans Werk und überzeugten sowohl spielerisch als auch kämpferisch. Dennoch musste man in der 35. Minute erst einmal den 1:0 Führungstreffer von Schweinheim hinnehmen. Vorausgegangen waren ein Abspielfehler im Spielaufbau, falsches Stellungspiel der Abwehr und zur Krönung noch das Über-den-Ball-treten im eigenen Strafraum. Die Sportfreunde zeigten aber Moral und glichen schon zwei Minuten später durch einen direkt verwandelten Freistoß von Thorsten Zipfl wieder aus. In der 42. Minute gelang dann durch ein schön heraus gespieltes Tor von Linus Ebert zum 2:1 sogar die Halbzeit-Führung.

Auch in der zweiten Hälfte machten die Sailaufer von Anfang an klar, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Allen voran Winter-Neuzugang Hakan Yesilmen, der mit seinen beiden Treffern in der 59. und 76. Minute auf 4:1 für Sailauf erhöhte. Das 2:4 für Schweinheim kurz vor dem Abpfiff war nur noch Makulatur, und so stand für die Sportfreunde ein verdienter und vor allem auch sehr wichtiger Auswärtssieg zu Buche.

Am kommenden Sonntag kommt es somit zum großen Showdown am Bischling: Sailauf gegen Goldbach, Zwölfter gegen Elfter. Platz 11 berechtigt zur Relegation, Platz 12 bedeutet den direkten Abstieg. Die Goldbacher liegen mit drei Punkten vorne. Die Sportfreunde können somit den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen. Voraussetzung dazu wäre ein Sieg gegen die Rasenspieler, durch den man nach Punkten gleichziehen könnte. Danach kommt die Europapokal-Arithmetik zum Einsatz. Sollten beide Teams am Saisonende punktgleich sein, wird es kein Entscheidungsspiel geben. Und es entscheidet zunächst auch nicht die Tordifferenz (die bei Goldbach aktuell um 20 Tore besser und somit für die Sportfreunde uneinholbar ist), sondern der direkte Vergleich. Das Hinspiel in Goldbach gewann der VfR mit 4:2. Um den direkten Vergleich zu gewinnen - und das sollten die Sportfreunde unbedingt - ist also ein Sieg mit zwei, oder - wenn Goldbach mindestens zwei Tore in Sailauf erzielt - drei Toren Unterschied notwendig. Dann hätte man den direkten Vergleich gewonnen und wäre am Saisonende bei Punktgleichheit vor dem VfR Goldbach.
Endet die Partie Remis, sind die Sportfreunde in den verbleibenden zwei Begegnungen auf Schützenhilfe angewiesen, denn dann dürfte der VfR kein Spiel mehr gewinnen, während die Sportfreunde vier Punkte mehr als der VfR holen müssten. Alles entschieden wäre im Fall einer Niederlage, denn damit wären die Sportfreunde automatisch in die Kreisklasse abgestiegen.

Mehr "Alles-oder-Nichts" kann ein Spiel also gar nicht sein. Und auch wenn der Druck jetzt riesengroß sein mag: Wer hätte noch vor ein paar Wochen überhaupt noch für möglich gehalten, dass sich die Sportfreunde noch einmal in eine Position bringen würden, in der sie den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können? Zu verdanken hat man dies einem wahren Husarenritt nach der Winterpause. Während man bis Weihnachten gerade einmal 11 Punkte aus 16 Spielen verbuchte (0,69 Punkte pro Spiel), konnten nach der Winterpause 17 Punkte aus 9 Spielen (1,89 Punkte pro Spiel) geholt werden. Somit haben sich die Sportfreunde aus eigener Kraft aus dem tiefsten Sumpf gezogen und die sich bereits sicher wähnende Konkurrenz noch einmal in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Es gilt nun, diesen Überraschungseffekt weiter zu nutzen und sich selbst für die beeindruckende Aufholjagd zu belohnen. Das Momentum ist definitiv auf Seiten der Sportfreunde, die seit Wochen nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überzeugen. Da man praktisch schon abgestiegen war, hat man auch nichts mehr zu verlieren. Im Gegensatz zu den Goldbachern, bei denen die eigentlich schon zu den Akten gelegte Gefahr des Direktabstiegs für einige Nervosität sorgen dürfte.

Selbstbewusstsein, Kampf, Leidenschaft, Aggressivität und Überzeugung von der eigenen Stärke - das sind die Dinge, die die Sportfreunde im Derby in die Waagschale werfen können und müssen. Und auch die Zuschauer am Bischling sind gefordert wie lange nicht mehr. Die Mannschaft hat sich durch ihre Leistungen in den letzten Wochen jede Unterstützung verdient und wird sicher alles geben. Und das sollten auch alle Anhänger der Sportfreunde tun. Auf lautstarke, sportlich faire Weise. Dann ist alles möglich.

 
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