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Glücklicher Auswärtssieg zum Abschluss der Hinrunde
Montag, 30. Oktober 2006

TSG Kälberau - Sportfreunde Sailauf

0:2

(0:1) 

Torschütze: Rene Wohland (2)

Dank der katastrophalen Chancenverwertung des Tabellenvorletzten genügten den Sportfreunden ein paar wenige gute Offensiv-Aktionen zum Auswärtssieg in Kälberau. Zum Abschluss der Hinrunde konnte somit der Platz hinter der Spitzengruppe behauptet werden, wenngleich man spielerisch erneut vieles schuldig blieb.

Eigentlich hätte das Spiel schon zu Halbzeit zugunsten der Gastgeber entschieden sein müssen. Doch die TSG vergeigte trotz starken Offensivspiels fast ein halbes Dutzend bester Torchancen. Ähnlich schwach wie bei der Vollstreckung präsentierte sich Kälberau auch im Defensivbereich. Rene Wohland konnte dies in der 25. Minute zum 1:0 für Sailauf zum ersten mal nutzen.

Als Rene Wohland fünf Minuten nach dem Wechsel ein Kälberauer Gastgeschenk zum 2:0 annahm, war es mit der Herrlichkeit der TSG endgültig vorbei. Das Mittelfeld hatten beide Mannschaften frühzeitig aufgegeben und es entstand einmal mehr ein wahres Fehlpass-Festival, bei dem sich vor allem die Gastgeber hervortaten. Gegen Ende der Partie startete dann Klaus Lasar eine One-Man-Show und zeigte, dass nicht nur die TSG-Stürmer einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten. Immer wieder tauchte er frei vor dem Tor auf, scheiterte jedoch ein ums andere mal am schlechten Boden, sich selbst oder dem Torpfosten. An einem normalen Tag hätte er wohl mindestens drei Tore gemacht. Auch wenn er kurz vor dem Verzweifeln war, fiel es nicht mehr ins Gewicht, denn die drei Punkte konnten die Sportfreunde trotzdem mitnehmen. Über die komplette Spieldauer gesehen sicher ein Sieg für die insgesamt bessere (bzw. weniger schlechte) Mannschaft, auch wenn man in den ersten 30 Minuten mehr Glück als Verstand hatte.
Erfreulich auch, dass Neuzugang Oliver Drews nach langer Verletzungspause erstmals über die vollen 90 Minuten eingesetzt werden konnte und dabei einen sehr guten Eindruck hinterließ. Mit zunehmender Spielpraxis dürfte er zu einer echten Verstärkung werden.

Damit ist die Hinrunde für die Sportfreunde beendet. Momentan steht zwar der 5. Platz zu Buche, aber sowohl Wasserlos als auch RoGu haben noch ein Spiel mehr zu bestreiten und können noch an den Sportfreunden vorbei ziehen. Mit 25 Punkten fällt die Zwischenbilanz der Sportfreunde ohnehin eher ernüchternd aus. Das Ziel, ein Wörtchen beim Rennen um die Aufstiegsplätze mitzureden, ist in weite Ferne gerückt. Dabei ist es nicht nur der Rückstand in Punkten, der die Sache aussichtslos erscheinen lässt, sondern vor allem die Art und Weise, wie sich die Mannschaft über weite Strecken der Hinrunde präsentiert hat. Seltenen Gala-Auftritten wie gegen Eichenberg und Unterafferbach stehen Offenbarungseide wie in Mömbris und Heigenbrücken gegenüber. Und gegen Mannschaften im tiefsten Abstiegssumpf, wie Feldkahl und Königshofen, wurde mit Ach und Krach ein Unentschieden erreicht. Erstaunlich und auch erschreckend: Es reichten 25 Tore, um diese 25 Punkte zu erzielen. Und aufgrund der 25 Gegentore steht in der Tordifferenz eine große Null. Dass man damit so weit oben steht, ist eigentlich ein kleines Wunder. Doch während die Defensive damit zu den besten der Liga zählt (woran Torhüter Martin Schanz sicher sehr großen Anteil hat), muss sich die Offensive schon fragen lassen, was sie da in der Hinrunde getrieben (bzw. nicht getrieben) hat. Nur die Mannschaften auf den Abstiegsplätzen haben noch seltener getroffen als die Sportfreunde-Stürmer...
Wenigstens am Bischling blieb man ungeschlagen. Und das macht Hoffnung für die Rückrunde, in der man, wegen des Tausches des Heimrechts mit Feldkahl, neun (!) Heim- und dementsprechend nur sechs Auswärtsspiele hat.

Zunächst kommt jedoch ein echtes Schlüsselspiel auf die Sportfreunde zu: Am kommenden Sonntag gastiert man beim Spitzenreiter TSV Rothenbuch. Will man sich die Minimalchance zum Angriff auf die Tabellenspitze nicht entgehen lassen, muss im Spessart gewonnen werden. Weitere Informationen zu diesem brisanten Schlagerspiel wird es im Laufe der Woche hier geben. 

 
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