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Rote Erde + Kampf = 3 Punkte
Montag, 4. November 2013

Sportfreunde Sailauf - Eintracht Leidersbach

2:0

(1:0)

Torschützen: Max Stolle, Max Megerle

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Mit einem bravourös erkämpften 2:0-Erfolg auf dem regendurchnässten Nebenplatz "Rote Erde" gaben die Sportfreunde doch noch mal ein kleines Lebenszeichen von sich. Ob es mehr war als ein letztes Röcheln, wird sich am kommenden Sonntag in Stadtprozelten zeigen.

Eine fast aussichtslose Tabellensituation, eine schwerwiegende Verletztenliste, wegen privater Wochenendtrips fehlende Spieler und Verunsicherung in allen Mannschaftsteilen: Es gibt sicher bessere Voraussetzungen für ein Fußballspiel. Das letzte Aufgebot bzw. die letzten Aufrechten der Sportfreunde waren an diesem kalten, nassen und stürmischen Novembertag wahrlich nicht zu beneiden. Da traf es sich gut, dass der Verein noch über etwas verfügt, was vielerorten durch moderne (Kunst-)Rasenplätze ersetzt wurde: Einen waschechten Hartplatz. Die "Rote Erde", von den meisten Spielern zu Unrecht verflucht und gehasst, war schon immer dann ein treuer Verbündeter der Sportfreunde, wenn gar nichts mehr zu gehen schien. Die teuersten Kickschuhe, High-Tech-Fußbälle und jedes noch so durchdachte Spielsystem mit "variablen Ketten", "falschen Neunern" und "fluiden Zehnern" sind dort absolut nutzlos, weil auf dem Hartplatz der Fußball zu sich selbst zurückkehrt.

Den Sportfreunden war vom Anpfiff weg anzumerken, dass man sich den spielerisch überlegenen Gästen nicht einfach beugen, sondern um jeden Zentimeter fighten und an die Schmerzgrenze gehen wollte. So probierten es die Sailaufer Akteure erst gar nicht, spielerische Akzente zu setzen, und stemmten sich vehement den Angriffen der Leidersbacher entgegen. Was dennoch durchkam, wurde mit Glück und Geschick geklärt. Auf der Gegenseite versuchte man einzelne Nadelstiche zu setzen, wofür vor allem Max Stolle zuständig war. Die gegnerische Abwehr hatte mit Sailaufs wuchtigem Stürmer alle Hände voll zu tun. Sein Einsatz sollte sich bald auszahlen: In der 31. Minute konnte er zum 1:0 einnetzen und stellte damit den bisherigen Spielverlauf ziemlich auf den Kopf. Den Sportfreunden tat der Treffer sichtlich gut, denn sie holten sich fortan mehr Spielanteile. Und auch das Wetter hatte man nun auf seiner Seite. Während die Leidersbacher trotz immer größerer Pfützen, immer schwererem Geläuf und immer stärkerer Windböen weiter versuchten, wie auf einem Rasenplatz zu spielen, machten die Sportfreunde genau das, was die äußeren Bedingungen verlangten: Kämpfen und rennen. So konnte man das 1:0 auch in die Pause bringen.

Im zweiten Durchgang wurden die Bedingungen zusehends schlechter - und die Sportfreunde zusehends besser. Waren in der ersten Halbzeit noch die Gäste feldüberlegen, kippte die Waage nun zugunsten der Einheimischen. Man verdiente sich die 1:0-Führung und hatte sogar einige Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Doch im Abschluss machte sich mit zunehmender Spieldauer die nachlassende Kraft - und damit Konzentration - bemerkbar. Dies war auch in der 80. Minute so, als die Sportfreunde einen diskussionswürdigen Foul-Elfmeter zugesprochen bekamen. Den schwach geschossenen Strafstoß von Christoph Müller konnte der Leidersbacher Torwart parieren. Besser machte es Max Megerle, der in der Schlussminute einen direkten Freistoß herrlich verwandelte und den Sportfreunden damit das 2:0 und den dritten Saisonsieg bescherte.

Unter dem Strich verdienten sich die Sportfreunde den Sieg, da sie vor allem in der zweiten Halbzeit besser waren und deutlich mehr investierten. Ein Kompliment an all diejenigen, die da auf dem Platz standen. So, und nur so, kann man in der aktuellen Situation Punkte sammeln. Und die "Rote Erde" trug ihren Teil dazu bei. Ein Zuschauer rief den Sailaufer Spielern nach dem Schlusspfiff ebenso wahr wie treffend zu: "Und ihr Kerle wollt einen Kunstrasenplatz?!" Dem ist nichts hinzuzufügen!

Mit nun 10 Punkten konnte man den Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz immerhin auf sechs Punkte verkürzen. Doch das ist immer noch eine Menge Holz. Und bislang folgte jedem Aufbäumen postwendend ein herber Rückschlag. Vielleicht gelingt es ja am kommenden Sonntag in Stadtprozelten, dieses Muster zu durchbrechen - falls nicht wieder irgendwelche Reisepläne geschmiedet werden.

 
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