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Kein Licht am Ende des Tunnels
Mittwoch, 2. Oktober 2013

TSV Röllfeld - Sportfreunde Sailauf

4:1

(2:0)

Torschütze: Marc Babo

Die Sportfreunde drohen den Anschluss zu verlieren: Mit der 1:4-Niederlage beim Aufsteiger Röllfeld kassierte das Team die 6. Niederlage im 8. Spiel und sitzt weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz fest. Die Mannschaft wirkt völlig verunsichert und durfte sich folgerichtig auch nicht über die Höhe der Niederlage beschweren. Ein Licht im Tunnel ist nicht zu sehen, zumal es jetzt gegen den starken Tabellenzweiten TSV Pflaumheim geht.

Vom Anpfiff weg war den Sailaufern die Verunsicherung und das fehlende Selbstvertrauen anzumerken. Die Röllfelder Mannschaft hatte zwar ebenfalls mit einer kleinen Formschwäche zu kämpfen, produzierte aber weniger Fehlpässe und war in den entscheidenden Situationen entschlossener. In der 18. Minute zeigte sich auch wieder die eklatante Abwehrschwäche der Sportfreunde bei gegnerischen Standards, indem man bei Ecken einfach nicht eng genug am Mann steht oder nicht mit zum Kopfball hochgeht. Die Folge: das 1:0 für Röllfeld. Und auch das 2:0 in der 42. Minute war wieder ein Musterbeispiel dafür, wie unbedrängt gegnerische Stürmer im bisherigen Saisonverlauf im Sailaufer Strafraum agieren können: Nach einer abgewehrten Ecke kam der Ball erneut in den Strafraum, die Abwehr verschätzte sich und ein Röllfelder Spieler konnte aus kurzer Distanz einköpfen. Dies war dann auch der Halbzeitstand. Sailaufer Torchancen gab es keine zu sehen.

Auch in der 2. Hälfte konnte Sailauf seine Lethargie nicht abschütteln und hatte es lediglich der Röllfelder Abschlussschwäche zu verdanken, dass es bis zur 72. Minute dauerte, bis die Gastgeber per Foulelfmeter auf 3:0 erhöhten. In der 75. Minute fiel dann noch das 4:0 für die Gastgeber, wobei die Sportfreunde zu diesem Zeitpunkt schon lange die Köpfe hängen ließen. Daran änderte auch der 4:1-Ehrentreffer (80.) aus 20m von Marc Babo nichts mehr.

Der Sieg für Röllfeld war hochverdient und hätte leicht noch höher ausfallen können. Röllfelds Pressemann stellte nach der Partie fest: "Sailauf stellte sich bei uns als sehr schwache Mannschaft vor." Nur zu gerne würde man widersprechen, doch momentan finden sich dafür sehr wenige bis keine Gründe. Gleiches gilt für etwaigen Optimismus hinsichtlich der künftigen Aufgaben: Mit den Bachgaumannschaften vom Bezirksliga-Absteiger TSV Pflaumheim und dem VfR Großostheim haben die Sportfreunde zwei extrem harte Brocken vor der momentan ohnehin schon schmalen Brust.

Die Luft wird jedenfalls von Sonntag zu Sonntag dünner. Dass es eine nicht einfache Saison werden würde, darüber war man sich am Bischling im Klaren. Dass man allerdings über weite Strecken den Nachweis der Kreisliga-Tauglichkeit schuldig bleiben würde, ist dann doch eine böse Überraschung. Die Frage nach dem "Warum" ist dann auch die derzeit am meisten gestellte. Doch leider gestaltet sich die Ursachenforschung, die derzeit am Bischling hektisch betrieben wird, nicht so einfach. Fest steht: Zahlreiche Akteure bleiben - zum Teil dramatisch - unter ihren Möglichkeiten. Die Mannschaft als Ganzes wirkt völlig verunsichert, die Abwehr teilweise außer Rand und Band. 25 Gegentore in 8 Spielen sind eine verheerende Bilanz. Keine Mannschaft hat mehr Gegentore kassiert - und keine weniger Tore geschossen (8). Auch, weil das Mittelfeld seine (Um-)Schaltfunktion nicht erfüllen kann. Nach einem knappen Drittel der Saison weisen die Sportfreunde somit alle Merkmale eines potenziellen Absteigers auf.

Der Impuls für den Turnaround kann jetzt nur direkt aus der Mannschaft kommen. Sie braucht wieder eine Identität, ein Selbstverständnis, dann kann auch wieder Selbstbewusstsein entstehen. Dazu gehört, dass einzelne Spieler Verantwortung und Führung übernehmen. Und wenn es nicht mit individueller oder mannschaftlicher spielerischer Klasse geht, dann muss eben sprichwörtlich Dreck gefressen werden. Auch damit kann man in der Kreisliga bestehen. Jeder muss nun bereit sein, seine persönliche Schmerzgrenze zu verschieben - sowohl im Spiel als auch im Training.

 
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