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Drei Punkte und wenig Glanz - Sportfreunde stolpern die Tabelle hoch
Montag, 23. Oktober 2006

Sportfreunde Sailauf - Vorwärts Kleinostheim

3:2

(1:2)

Torschützen: Klaus Lasar, Bernd Hafner, Rene Wohland
 
Drei Punkte im Sack und Anschluss ans obere Drittel geschafft - so die zumindest von statistischer Seite aus erfreuliche Bilanz des vorletzten Hinrunden-Spieltags. Bis auf wenige gute Szenen lieferten jedoch beide Mannschaften ein zerfahrenes und wenig attraktives Spiel ab. Den Unterschied machte letztlich nur die konsequentere Chancenverwertung der Sportfreunde aus.

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen starteten die Sportfreunde zunächst mit einer leichten optischen Überlegenheit in die ersten Minuten, ohne dabei wirklich Gefahr auf das Kleinostheimer Gehäuse auszuüben. Quasi aus dem Nichts erzielten die Gäste dann nach 12 Minuten den Führungstreffer, bei dem die Sailaufer Hintermannschaft nicht gerade einen organisierten Eindruck machte. Die Sportfreunde verstärkten jetzt immerhin ihre Bemühungen und hätten durch Bernd Hafner fast den Ausgleich erzielt, doch sein Schuss aus kurzer Distanz wurde von einem Kleinostheimer Verteidiger in höchster Not abgeblockt. Kurz darauf bewies Klaus Lasar eindrucksvoll, dass er wieder zu alter Stärke gefunden hat: Von rechts stürmte er in den Strafraum, ließ einen Verteidiger geschickt aussteigen und schlenzte den Ball mit Übersicht zum verdienten Ausgleich ins lange Eck. Kurz vor der Pause allerdings der erneute Rückstand. Einen frei auf ihn zulaufenden Stürmer konnte Keeper Martin Schanz nur regelwidrig stoppen. Und diesmal hatte auch der "Elfer-Killer vom Bischling" das Nachsehen. So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Wechsel taten die Kleinostheimer nur noch das Nötigste und konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit. Dabei mussten die Sportfreunde bei Kontern immer auf der Hut sein. Das Spiel wurde nun zusehends unansehnlicher und fand fast ausschließlich im Mittelfeld statt. Die Sportfreunde wirkten dabei im Spielaufbau streckenweise fast schon hilflos und fanden kein Mittel, die dicht gestaffelte Verteidigungslinie der Kleinostheimer zu überwinden. Stattdessen probierte man es immer wieder mit langen Bällen, die allesamt beim Gegner landeten. In dieser Phase des Spiels zeigte bis auf Marco Reinhard nicht ein einziger Sailaufer Feldspieler auch nur annähernd Normalform. Stattdessen ließen teils haarsträubende Fehlpässe und Missverständnisse jede Hoffnung auf zumindest einen Punkt schwinden. Schließlich reichten jedoch die beiden einzigen gut vorgetragenen Angriffe, um das Spiel innerhalb von vier Minuten zu drehen: In der 59. Minute wurde Andreas Merten herrlich auf rechts steil geschickt und sein genauer Pass fand in Bernd Hafner einen treffsicheren Abnehmer - 2:2! Kurz darauf war es dann Rene Wohland, der einen ebenfalls schnell vorgetragenen Angriff genauso souverän zum 3:2 abschloss. Für die Kleinostheimer eine kalte Dusche und das deutliche Signal, wieder mehr nach vorne zu spielen. Doch es gelang ihnen nicht mehr, sich entscheidend in Szene zu setzen. Stattdessen erzielte Rene Wohland auf der Gegenseite nach einem erneuten Konter sogar das 4:2, doch der ansonsten gut pfeifende Referee wollte ein Abseits gesehen haben, wo weit und breit keines war. So mussten die Sportfreunde noch ein paar heikle Minuten überstehen, bevor der vierte Heimsieg unter Dach und Fach war.

Spielerisch waren die Sportfreunde meilenweit von ihren Großtaten gegen Eichenberg und Unterafferbach entfernt, und der dreifache Punktgewinn war alles andere als souverän. Doch immerhin konnte man jetzt zumindest einmal Tuchfühlung mit dem oberen Tabellendrittel aufnehmen, wenngleich die aktuelle Tabelle aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an absolvierten Spielen trügerisch ist.
An der Spitze ist ein Dreikampf zwischen Rothenbuch, Mömbris und Unterafferbach im Gange. Diese drei Teams werden wohl den Titel unter sich ausmachen. Dass die Sportfreunde noch einmal in diesen Dreikampf eingreifen, und damit ihre selbst gesteckten Ziele evtl. noch realisieren können, ist utopisch. Dieser Zug ist, so selbstkritisch muss man sein, schon vor Ablauf der Hinrunde endgültig abgefahren. Gründe gibt es viele: Die unglaublich schlechte Chancenverwertung zu Rundenbeginn, die schwachen Spiele und Punktverluste gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion, sowie die Launenhaftigkeit, was den Abruf des eigenen spielerischen Potenzials betrifft.

Kein Grund jedoch, den Kopf in den Sand zu stecken. Auch wenn man heuer nichts mit Auf- oder Abstieg zu tun haben wird, kann man weiter fröhlich Punkte sammeln und vielleicht den einen oder anderen ärgern, mit dem man eh noch eine Rechnung offen hat.
Zunächst allerdings kommt es zum Treffen mit einem alten Bekannten aus den frühen 90er Jahren: Die TSG Kälberau war damals ein heißer Konkurrent in alten B-Klasse-Zeiten, bis sie durch den Rückzug ihres damaligen Sponsors auf Jahre hinaus in der Versenkung der damaligen C-Klasse verschwand. Und auch in dieser Saison droht wieder der Abstieg in die niedrigste Klasse. Allerdings ist das Team bei weitem nicht so schwach, wie es der Tabellenstand vermuten lässt - ganz im Gegenteil. Gegen Platzhirsche der Liga wie Rothenbuch, Mömbris, Unterafferbach und Heigenbrücken verlor man jeweils ganz unglücklich mit nur einem Tor Unterschied. Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga, und wie stark die TSG Kälberau eigentlich ist. Es bedarf einer mehr als deutlichen Leistungssteigerung, wenn man dort nicht als Verlierer vom Platz gehen will.

 
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