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Chancenlos in Keilberg
Mittwoch, 28. August 2013

TSV Keilberg - Sportfreunde Sailauf

5:0

Torschützen: - Fehlanzeige -

Ernüchterung bis Entsetzen: Mit 0:5 gingen die Sportfreunde beim Bezirksligaabsteiger in Keilberg unter. Eine Niederlage, die auch in dieser Höhe völlig verdient war, zumal man in den 90 Minuten keine einzige Torchance hatte. Nach drei Spielen steht man mit nur einem Pünktchen und leerem Torekonto da. Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, worum es in dieser Saison geht. Gegen die ebenfalls schwach gestarteten Großheubacher hilft am kommenden Sonntag nur ein Sieg.

Im strömenden Keilberger Regen sahen sich die Sportfreunde von Beginn an einem hohen Pressing der Heimmannschaft ausgesetzt. Und sie sollten 90 Minuten lang kein geeignetes Mittel dagegen finden. Schlimmer noch: Man brachte das Spielgerät kaum einmal über die Mittellinie und verlor oft schon kurz vor dem eigenen Strafraum wieder den Ball. Der TSV brauchte gar nicht spielerisch brillieren, sondern musste einfach nur auf die Fehler der Sportfreunde warten. Und die sollten zahlreich kommen: 1:0 in der 14. Minute, 2:0 in der 24. Minute und 3:0 in der 38. Minute. So war das Spiel schon vor der Halbzeit komplett gelaufen.

Im 2. Durchgang kassierte man immerhin nur noch zwei Tore (76., 88.), was auch daran lag, dass der bei den Gegentoren machtlose Marcel Adelmann im Sailaufer Tor einige Fehler seiner Vorderleute noch ausbügeln konnte und die Keilberger nicht mehr mit dem letzten Biss zu Werke gingen. Die defensiven Außenpositionen der Sportfreunde waren jedoch weiterhin eklatante Schwachstellen, die die Keilberger immer wieder erkannten, unter Druck setzten und ausnutzten. Und auch die Sailaufer Innenverteidigung machte es kaum besser. Max Megerle und Linus Ebert, der sich zwecks Unterstützung der Defensive immer wieder zurückfallen ließ, versuchten zwar immer wieder das gegnerische Pressing mit spielerischen Mitteln auszuhebeln. Doch zwei Spieler waren für dieses Vorhaben zu wenig, zumal ihnen im Mittelfeld die Schnittstelle und jegliche Anspielstation fehlte. Im Maschinenraum der Sportfreunde klaffte ein großes Nichts. So lief kaum einmal ein Ball über mehr als zwei Stationen, bevor er wieder bei den Keilbergern war. Auch das in solchen Situationen und angesichts des schnellen Sailaufer Sturms eigentlich probate Mittel des langen Balles wurde praktisch nie angewandt. Immerhin kam mit der Hereinnahme von Marcus Richter und Eduard Prößler wenigstens noch ein kleines bisschen Leben in die Sailaufer Offensivbemühungen. Wenn man zwei bis in den gegnerischen Stafraum vorgetragene Angriffe denn so nennen will. Letztlich war das 5:0 hochverdient, und das sagt vieles über die Sportfreunde im August 2013 aus.

Kann man nach drei Spielen schon eine Prognose bezüglich des weiteren Saisonverlaufs wagen? Ja, man kann. Jedenfalls dann, wenn man die Leistung der Sportfreunde in diesen drei Partien betrachtet. 1 Pünktchen beim Aufsteiger, ansonsten 0 Punkte und 0:9 (!) Tore. In einer Klasse, in der ein Drittel der Mannschaften am Ende auf Abstiegsplätzen (bzw. einem Relegationsplatz) stehen wird, ist das eine Quote, an der es nichts zu beschönigen gibt. Die Sportfreunde müssen sich in dieser Verfassung auf Abstiegskampf einstellen. Dabei kam der "Bruch" nicht etwa zur neuen Saison. Nein, schon im gesamten Kalenderjahr 2013 zeigt die Tendenz steil nach unten. Was in der letzten Saison noch durch eine sehr gute Vorrunde übertüncht werden konnte, tritt nun offen zutage. Natürlich hat der Kader gerade im Defensivbereich durch das Karriereende von Spielern wie Bernd Hafner, Jürgen Stenger und Marco Reinhard einiges an Qualität eingebüßt. Und natürlich leidet die Mannschaft aktuell an Verletzungen und Sperren wichtiger Akteure. Das erklärt aber noch nicht, warum zahlreiche Spieler momentan deutlich an den Anforderungen der Kreisliga scheitern. Und das ist es, was so bedenklich stimmt.

Am kommenden Sonntag folgt die Nagelprobe: Mit dem TSV Großheubach hat man einen Gegner am Bischling zu Gast, der mit 3 Punkten aus 4 Spielen ebenfalls schlecht aus den Startlöchern gekommen ist und im vergangenen Jahr auch erst kurz vor Ultimo den Klassenerhalt schaffte. Doch hatten die Großheubacher das deutlich schwerere Auftaktprogramm und mussten sich Keilberg und Großostheim nur knapp geschlagen geben. In Dettingen holte man sich sogar einen Sieg. Zwar hat man, wie die Sportfreunde, bereits 9 Gegentore bekommen, aber auf der Habenseite stehen auch schon 6 eigene Treffer zu Buche. Wenn die Sportfreunde aber nicht schon zu Saisonbeginn den Anschluss zum rettenden Ufer verlieren wollen, hilft gegen Großheubach nur ein Sieg. Und somit ist die Partie aus Sailaufer Sicht nichts weniger als das bislang wichtigste Spiel des Jahres.


 
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