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Sailauf effektiv: 4 Torschüsse - 4 Tore!
Sonntag, 8. Oktober 2006

Sportfreunde Sailauf - FSV Michelbach

4:1

(1:0)

Torschützen: Klaus Lasar (2), Felix Gerber, Bernd Hafner

Die Sportfreunde entdecken die Effektivität: Viermal schoss man aufs Tor, viermal schlug es im gegnerischen Gehäuse ein. Martin Schanz entwickelt sich zudem mit dem dritten in Folge gehaltenen Strafstoß zum Elferkiller. Das Ergebnis täuscht jedoch über die wahren Kräfteverhältnisse hinweg, denn Michelbach war über weite Strecken mindestens gleichwertig. Letzten Endes ein - zumindest in der Höhe - etwas schmeichelhafter Sieg für die Sportfreunde, die damit jedoch wieder Anschluss ans obere Drittel gefunden haben.

Die erste Halbzeit war ein Spiegelbild vieler Spiele der vergangenen, schwarzen Wochen. Allerdings mit vertauschten Rollen: Während der FSV Michelbach von Anfang an das Kommando übernahm und sich viele hochkarätige Chancen erspielte, genügte den Sportfreunden ein einziger Torschuss, um durch Klaus Lasar mit 1:0 in die Pause gehen zu können. Bis dato kannten die Sailaufer Spieler diese Situation eigentlich nur aus der umgekehrten Position. Es scheint, als sei endlich das Glück an den Bischling zurückgekehrt. Auf jeden Fall konnte die Michelbacher Offensive kein Kapital aus der teilweise recht ungeordneten Sailaufer Abwehrarbeit schlagen.

Im zweiten Abschnitt war das Spiel dann weitestgehend ausgeglichen. Die in Eichenberg entdeckte Waffe der schnell und sicher vorgetragenen Konter konnte erneut höchst effektiv eingesetzt werden: Der momentan stark spielende Andreas Merten hebelte aus zentraler Position mit einem herrlichen Pass den kompletten Michelbacher Abwehrverbund aus, und Klaus Lasar bewies endlich wieder seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor: 2:0! Das 3:0 ging auf das Konto des ebenfalls wieder stark auftretenden Felix Gerber, der - wenngleich aus abseitsverdächtiger Position - frei vor dem Gäste-Keeper ebenfalls Nervenstärke bewies und den Ball ins Netz beförderte. Ausgangspunkt des 4:0 war dann erneut Andreas Merten. Seine Flanke wurde von Felix Gerber herrlich abgenommen, der Ball klatschte vom Pfosten an den Rücken des Torwarts und wurde von Bernd Hafner zum 4:0 über die Linie gedrückt.
Angesichts des sicheren Spielstands wurden die Sportfreunde dann, wie auch schon in Eichenberg, leichtsinnig. Kurz vor Schluss verursachte man einen total unnötigen Elfmeter. Doch "Elferkiller" Martin Schanz, der erst fünf Tage zuvor in Eichenberg gleich zwei Strafstöße pariert hatte, war erneut nicht zu bezwingen. Auch einem frei vor seinem Tor auftauchenden Stürmer gelang es nicht, das Tor zu erzielen. Es musste schon ein fulminanter Freistoß herhalten, der vom Innenpfosten ins Tor prallte, um Schanz zu überwinden und den Michelbachern den längst überfälligen Treffer zu bescheren.
Einen Wermutstropfen gab es dann leider doch noch: Felix Gerber ließ sich von seinem Gegenspieler provozieren und zu einer Tätlichkeit hinreißen. Die rote Karte war die logische Konsequenz. Angesichts des klaren Spielstands und einer quasi abgelaufenen Spielzeit eine absolute Dummheit, die seine zuletzt hervorragende Entwicklung zunächst einmal für einige Wochen unterbrechen wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass er aus dieser Aktion etwas lernt, denn jugendliche Heißsporne sind für erfahrene Gegenspieler eine nur allzu leichte Beute in Sachen Provokation und daraus resultierendem Feldverweis.

Am Ende stand ein leicht schmeichelhafter Sieg, der um zwei Tore zu hoch ausfiel. Da es in dieser Saison jedoch schon oft umgekehrt lief, brauchen sich die Sportfreunde keinesfalls dafür zu schämen. Scheint so, als ob der Derbysieg tatsächlich eine Wende gebracht hat und auch das Glück zurückgekehrt ist. Vor vier Wochen hätte man jedenfalls Spiele wie das gegen Michelbach noch verloren. Es sollte der Mannschaft jetzt das Selbstvertrauen geben, um weiter nach oben zu klettern.
Am kommenden Sonntag ist man beim Tabellenletzten in Königshofen zu Gast. Keine Frage: Dort sollte der nächste Dreier geholt werden. Ein Selbstgänger wird das jedoch auf keinen Fall, das hat man schon in der Vorsaison gesehen, als man sich im Kahlgrund eine völlig unnötige und ärgerliche Niederlage einhandelte. Außerdem sollte man auch keinesfalls einkalkulieren, dass das Glück den Sportfreunden weiterhin so treu bleibt wie gegen den FSV Michelbach.
Auf jeden Fall bietet sich dem Team nun eine sehr gute Chance, weiteren Boden gutzumachen, denn mit Königshofen, Kleinostheim und Kälberau trifft man in den letzten drei Vorrundenspielen ausschließlich auf Mannschaften im Abstiegskampf. Wenn hier noch einmal die volle Ernte eingefahren werden könnte, sieht die Halbzeitbilanz evtl. doch noch ganz annehmbar aus.

 
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