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Sportfreunde kommen nicht über Unentschieden hinaus
Donnerstag, 29. März 2012

Sportfreunde Sailauf - FC Unterafferbach

2:2

(2:1)

Torschützen: Linus Ebert, Peter Braun

Auch im zweiten Spiel gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller konnten die Sportfreunde nicht gewinnen und lassen im Kampf um den Relegationsplatz erneut wichtige Punkte liegen. Während die Sportfreunde ihre 2:1-Pausenführung im 2. Durchgang nur noch verwalten wollten, kämpfte sich der FCU zum letztlich nicht unverdienten Ausgleich. Der über weite Strecken gezeigte Sommerfußball der Sportfreunde ließ wie schon in Gailbach den unbedingten Willen vermissen. Zu wenig, um Platz 2 dauerhaft zu verteidigen, auch wenn Verfolger Mechenhard erneut gepatzt hat und vom Verfolgerfeld geschluckt wurde.

Auf dem sehr holprigen, schwer bespielbaren Rasenplatz und bei fast schon sommerlichen Temperaturen tasteten sich die beiden Teams erst einmal vorsichtig ab. Hier die Sportfreunde mit Ambitionen auf die Bezirksliga-Relegation, dort die erneut schwer abstiegsbedrohten Unterafferbacher. Nach zehn Minuten kam das Heimteam besser in die Partie und erspielte sich ein optisches Übergewicht. In der 23. Minute konnte Linus Ebert einen hervorragenden Spielzug mit dem 1:0 abschließen. Doch der Jubel hielt nicht lange. Nur eine Minute später befand sich die komplette Sportfreunde-Defensive im Tiefschlaf und schenkte quasi dem FCU das 1:1 (24.). Durch den Treffer waren die Sportfreunde zunächst sichtlich geschockt, woraus der FCU jedoch keinerlei Vorteil ziehen konnte. Erst nach weiteren 10 Minuten nahm die Schanz-/Hufgard-Truppe wieder den Faden auf. Das 2:1 unmittelbar vor der Halbzeit (45.), erzielt per Foulelfmeter von Peter Braun, fiel dann zum eigentlich denkbar günstigsten Zeitpunkt.

Doch für die Sportfreunde war diese Führung scheinbar das Signal, im 2. Durchgang jegliches druckvolles Angriffspiel einzustellen und das Ergebnis nur noch zu verwalten. So plätscherte das Spiel auch recht lustlos vor sich hin. Je eine Torchance auf beiden Seiten entstand mehr oder weniger nur durch Zufall. In der Schlussphase aktivierte der FCU noch einmal die letzten Reserven und entdeckte den Mut der Verzweiflung, während die Sportfreunde endgültig nur noch das Spiel über die Zeit bringen wollten. Die Strafe folgte kurz vor Spielende: Nach einem unnötig ungestümen Körpereinsatz im Sailaufer Strafraum verwandelte der FCU den daraus resultierenden Foulelfmeter zum letztlich nicht unverdienten Ausgleich und Punktgewinn (87.). "Ungestüm" ging dann auch Hannes Raab in der 89. Minute gegen seinen Kontrahenten zu Werke und kassierte die Rote Karte. Eine vertretbare Entscheidung eigentlich, doch hätte der doch sehr einseitig pfeifende Schiedsrichter diesen Maßstab auch auf so manche Unterafferbacher Aktion angelegt, wären auch auf deren Seite wenigstens eine handvoll Spieler zumindest mit Gelb verwarnt worden. So aber kamen die teilweise sehr rustikal einsteigenden Gäste völlig straffrei davon. Ärgerlich für die Sportfreunde, letztlich aber nicht entscheidend für zwei erneut liegen gelassene Punkte. So hatte am Ende jeder das, was er sich mit seiner Leistung verdient hatte: Der FCU einen Punkt wegen Kampf und Hoffnung bis zum Ende, die Sportfreunde einen Punkt wegen ihrer im 2. Durchgang gezeigten Lethargie.

Fünf Punkte haben die Sportfreunde nun in den letzten beiden Partien gegen Kellerkinder abgegeben. Da Pflaumheim aber erneut eine überraschende Niederlage einstecken musste, konnte man sogar wieder bis auf 10 Punkte an den Spitzenreiter "herankommen". Ob im Bachgau evtl. doch noch einmal das Nervenflattern begonnen hätte, wenn die verlorenen fünf Punkte auf der Guthaben-Seite der Sportfreunde gelandet wären, wird man nun nie mehr erfahren. Um diese Chance haben sich die Sportfreunde durch ihr pomadiges Auftreten letztlich selbst gebracht.

Zeit, den Schalter wieder umzulegen und ein Spiel über 90 Minuten aggressiv und dominant durchzuziehen. Vor allem, weil nun mit dem Tabellenvierten BSC Schweinheim eine Mannschaft an den Bischling kommt, die zu dem hinter den Sportfreunden lauernden Verfolgerfeld gehört. Ein Sieg in Sailauf, und die Schweinheimer wären bis auf zwei Punkte an die Sportfreunde herangerückt. Somit darf das Duell getrost als Spitzenspiel deklariert werden. Die Sportfreunde können es eigentlich deutlich besser, das haben sie über Wochen und Monate eindrucksvoll bewiesen. Jetzt muss aus dem Konjunktiv nur wieder ein Imperativ werden.

 
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