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1. FC MÖMBRIS - SPORTFREUNDE SAILAUF 4:0 (3:0)
Sonntag, 17. September 2006
KreisklasseHui und Pfui in andauernder Achterbahnfahrt: Dem tollen 3:1 gegen Unterafferbach folgte eine herbe 0:4-Niederlage in Mömbris. Allerdings spiegelt das Ergebnis keinesfalls die tatsächlichen Kräfteverhältnisse auf dem Rasen wider. Vielmehr scheiterten die Sportfreunde erneut an ihrer eklatanten Abschlussschwäche, die in diesem Spiel den Unterschied zu einem keinesfalls deutlich überlegenen FC Mömbris ausmachte. Ähnlich schwach wie die Sportfreunde-Offensive war eigentlich nur der Schiedsrichter.

In einer relativ ausgeglichenen Anfangsphase machten zunächst die Sportfreunde, die nach den Ausfällen von Marco Reinhard und Thomas Hirsch eine komplett neue Innenverteidigung aufbieten mussten, einen um einen Tick besseren Eindruck, konnten jedoch - wie praktisch immer - kein Kapital daraus schlagen. Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Mömbriser gefährlicher vor das Sailaufer Gehäuse. Glück hatte Keeper Schanz, als ein generischer Stürmer nach einer scharfen Hereingabe nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite verpasste Harald Reisacher nach einer Flanke nur um wenige Zentimeter den Ball. Dann trat erstmals der Schiedsrichter negativ in Erscheinung. Nach klarer Abseitsstellung erzielte Mömbris das 1:0. Kurz darauf legte der Titelfavorit das 2:0 nach. Und als sich kurz vor der Pause gleich drei Sailaufer Abwehrspieler nach einer Flanke scheinbar im Wachkoma befanden, stand es 3:0. Eine Pausenführung, von der selbst die Mömbriser nicht so recht wussten, wie sie dazu kamen, auch wenn sie insgesamt einen wacheren und auch aggressiveren Eindruck machten. Das könnte jedoch auch daran gelegen haben, dass einige Sportfreunde-Akteure - gerade in wichtigen Szenen - geradezu schläfrig wirkten.

Dennoch hatte man zu diesem Zeitpunkt nicht das Gefühl, dass die Partie schon entschieden sei. Zu ausgeglichen war das Spiel in den ersten 45 Minuten, wenngleich die Sportfreunde immer wieder durch fragwürdige und schlicht falsche Schiedsrichterentscheidungen nach und nach entnervt worden waren. Die Mannschaft gab sich aber noch nicht geschlagen und versuchte den Anschlusstreffer zu erzielen. Gelegenheiten dazu gab es tatsächlich einige, und das Spiel wäre mit dem 3:1 sicher auch noch einmal spannend geworden. Doch erneut konnte man beste Chancen nicht nutzen. So brachten Harald Reisacher und Hans Putz den Ball selbst aus kurzer Distanz nicht im gegnerischen Kasten unter. Die "Krönung" der teils schon peinlichen Schiedsrichter-Leistung folgte kurz darauf: Nachdem Bernd Hafner eine hohe Flanke vor das Mömbriser Tor nicht mehr erreichen konnte, sprang er, den Ball mit den Händen festhaltend, ins Toraus. Der Schiedsrichter quittierte das mit einer gelben Karte, die für den bereits verwarnten Hafner gelb-rot bedeutete. Natürlich wäre das, so Hafner den Ball noch im Feld festgehalten hat, absolut regelkonform. Doch es stellt sich - gerade angesichts des Spielstands von 3:0 - schon die Frage, ob hier nicht etwas mehr Fingerspitzengefühl seitens des Referees angebracht gewesen wäre. Und vor allem stellt sich die Frage, warum der Schiedsrichter vor dem 1:0 und bei zahlreichen weiteren kleinen Szenen nicht auch regelkonform, sondern prinzipiell gegen die Sportfreunde entschieden hat.

Mit diesem Platzverweis war die Luft endgültig raus. Das 4:0 war die logische Folge, sogar eine noch höhere Niederlagewar war möglich, nachdem bis auf Keeper Schanz die Mannschaft jegliche Arbeit eingestellt hatte und in den letzten Minuten eine furchtbare Figur abgab. Ein klein wenig kann man das verstehen, schließlich war der Spielverlauf und die einseitige Sichtweise des Schiedsrichters auf Dauer einfach zermürbend.

Unabhängig davon bleibt, wie schon in RoGu, hauptsächlich wieder einmal die Feststellung: Wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen. Das ist nach wie vor das Hauptproblem der Sportfreunde, die mit mageren neun Törchen in acht Spielen keinerlei Anspruch auf einen Spitzenplatz anmelden dürfen. Rothenbuchs Goalgetter Aulenbach hat alleine fast doppelt so viele Tore erzielt wie die komplette Sailaufer Mannschaft! Und mit den vier Gegentreffern in Mömbris ist man auch nicht mehr beste Abwehr der Liga - was ohnehin ein Muster ohne Wert ist. Jede Mannschaft in der Liga ist in der Offensive effektiver. Und ausschließlich das hat auch in Mömbris den Unterschied gemacht. Die Spielertrainer Reisacher und Hafner werden also weiterhin ihre Köpfe rauchen lassen müssen, wie diese Misere abgestellt werden kann.

Der Zug nach oben ist jedenfalls ohne die Sportfreunde abgefahren. Sie zählen nicht zu den acht (!) Mannschaften, die sich hinter den enteilten Rothenbüchern um den Relegationsplatz streiten. Nachdem allerdings zu den Abstiegsplätzen schon ein kleines Polster besteht, ist man im Niemandsland angekommen.
Am kommenden Sonntag ist man in Heigenbrücken zu Gast. Der ehemalige "Spessart-Express" ist inzwischen zum Bummelzug geworden und steht nur um ein Pünktchen besser da als die Sportfreunde. Es ist das zweite von vier Auswärtsspielen in Folge. Danach geht es nach Feldkahl und zum Sailaufer Derby nach Eichenberg. Somit trifft man ausschließlich auf Mannschaften, deren Saisonverlauf bislang genauso enttäuschend war. Ohne Tore - soviel steht fest - wird man aber auch dort nichts bewegen können.

 
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