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SPORTFREUNDE SAILAUF - FC GERMANIA UNTERAFFERBACH 3:1 (1:0)
Montag, 11. September 2006
KreisklasseMit der bisher wohl besten Saisonleistung haben die Sportfreunde den Tabellenzweiten aus Unterafferbach verdient mit 3:1 nach Hause geschickt und setzen damit ihren von Spieltag zu Spieltag abwechselnden Rhythmus aus Licht und Schatten munter fort. Schön wäre es jedoch, wenn die Mannschaft die jetzt gezeigte Leistung wenigstens für ein paar Wochen konservieren könnte. In dieser Form wäre nämlich sicher einiges möglich.

Der Tabellenzweite aus Unterafferbach, der sich außer mit Spielertrainer Lippert noch mit weiteren starken Neuzugängen verpflichtet hat, wollte am Bischling gleich von Anfang an deutlich machen, dass man sich nur mit drei Punkten zufrieden geben würde und begann mit druckvollem Pressing. Doch offensichtlich haben die Sportfreunde in der letzten Woche ordentlich gearbeitet und ließen sich davon nicht beeindrucken. Nach diesem ersten Abtasten übernahmen die Sportfreunde die Initiative und spielten sich durch Klaus Lasar und Bernd Hafner gute Chancen heraus, die jedoch - wie so oft in den letzten Wochen - nicht genutzt wurden. In der 19. Minute hatte Bernd Hafner endlich auch das nötige Glück, und sein Kopfball landete zum verdienten 1:0 im Netz. Auf der Gegenseite mühten sich die Unterafferbacher redlich, zwingende Chancen blieben aber Mangelware.

Gleich nach dem Wechsel war es dann Klaus Lasar, der nach energischem Einsatz des starken Bernd Hafner aus kurzer Entfernung den Ball unter die Latte drückte und für die 2:0-Führung sorgte. Das war sichtlich Balsam auf das angeschlagene Nervenkostüm der Mannschaft, denn in der Folge war man endgültig die klar bessere Mannschaft. Nach weiteren guten Möglichkeiten, die Führung auszubauen, war es schließlich erneut Klaus Lasar, der freistehend vor dem Unterafferbacher Torhüter den Ball zum 3:0 über die Linie schob. Das 3:1 per Foulelfmeter kurz vor Schluss war nur noch Ergebniskosmetik.

Ein hochverdienter Sieg einer engagierten und auch spielerisch überzeugenden Sailaufer Elf. Aus einer sehr guten Mannschaft ragten dabei Bernd Hafner, Marco Reinhard (der Goalgetter Lippert völlig abmeldete) und Marc Hirsch (brandgefährliche Standards und teilweise tolle Pässe in die Spitze) heraus. Da war es auch kein Wunder, dass Klaus Lasar nach eher schwachen Wochen richtig aufblühte, viel Laufarbeit leistete und ständig für Unruhe in der Abwehr des Tabellenzweiten sorgte.

Man sieht also: Es geht doch! Die Mannschaft hat Potenzial, nur tut sie sich schwer damit, es abzurufen. Sicher kam dem Team entgegen, dass Unterafferbach nicht mauerte und den offenen Schlagabtausch suchte. Dennoch werden auch wieder defensivere Gegner kommen und somit das eigentliche Problem des Sailaufer Spiels aufzeigen: Die Offensive. Mit nur zehn Gegentreffern hat man zwar gemeinsam mit Mainaschaff die beste Abwehr der gesamten Liga. Doch mit nur neun erzielten Toren gleichzeitig auch die ligaweit schlechteste Offensive. Vor allem die Abschlussschwäche muss schnellstens behoben werden. Das Spiel gegen Unterafferbach zeigte da schon eine deutliche Verbesserung, von einer wirklich effizienten Chancenverwertung ist man aber immer noch ein gutes Stück entfernt, sonst hätte es am Sonntag einen noch deutlicheren Sieg gegeben.

Gut, dass am kommenden Sonntag gleich das nächste Spitzenspiel ansteht: Der FC Mömbris, als großer Titelfavorit gehandelt, ist nach einem sehr holprigen Start inzwischen scheinbar in Tritt gekommen, ohne jedoch dabei glänzen zu können. Und die Sportfreunde haben auch noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen. Damals hat man einen schon sicheren Sieg völlig leichtfertig wieder aus der Hand gegeben und musste alle Aufstiegsambitionen beerdigen. Das sollte die Spieler eigentlich immer noch gewaltig wurmen.
Es wäre schön, wenn auf die tolle Leistung gegen Unterafferbach jetzt nicht schon wieder ein herber Rückschlag folgt. Mit einem Auswärtssieg in Mömbris könnte der Knoten dagegen endgültig platzen und wichtiger Boden auf die Spitze gut gemacht werden. Auf jeden Fall geht es um "Big Points".

 

 
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