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Sportfreunde im Spitzenspiel glücklos
Dienstag, 16. November 2010

Sportfreunde Sailauf - TSV Pflaumheim

0:2

(0:0)

Torschützen: - Fehlanzeige -

Wer auf ein rassiges Spitzenspiel mit gutem Fußball gehofft hatte, wurde am Bischling enttäuscht. Zwar waren die äußeren Bedingungen mit fast frühlingshaften Temperaturen perfekt, doch beide Mannschaften blieben über weite Strecken den Beweis ihrer Tauglichkeit für höhere Aufgaben schuldig. Dazu kam ein in der 2. Halbzeit teilweise überforderter Schiedsrichter, der in zwei Szenen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Partie nahm.

Das erste Ausrufezeichen setzten bereits in der 2. Minute die Gäste, doch Torwart Martin Schanz war auf dem Posten. Nach diesem Weckruf übernahmen die Sportfreunde die Initiative und kamen durch Michael Kaiser (15.) zu einer guten Möglichkeit, die von Pflaumheims Keeper ebenfalls entschärft werden konnte. Die anschließende Flanke verpasste Thorsten Zipfl nur um Haaresbreite. Die Sportfreunde waren bis etwa zur 25. Spielminute die bessere Mannschaft, bevor die Pflaumheimer stärker und spielbestimmend wurden. Somit ging es mit einem bis dahin leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen.

Mit dem ersten Angriff nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste dann in Führung (47.). Nach einer Flanke in den Strafraum herrschte dort heilloses Durcheinander. Die Sportfreunde konnten nicht entscheidend klären, und aus dem Gewühl heraus landete der Ball im Netz. Der Treffer hätte jedoch nicht gegeben werden dürfen, nachdem ein Pflaumheimer Spieler bei einem Sailaufer Klärungsversuch mit gestrecktem Bein zum Ball ging. Zu diesem Zeitpunkt hätte man dem jungen Unparteiischen Angermann (Heigenbrücken) mit viel gutem Willen noch zugute halten können, dass die Spielsituation relativ unübersichtlich war.
Die Sportfreunde mussten nun kommen, und das taten sie auch. Hatte man von Pflaumheimer Seite im Vorfeld noch die Befürchtung geäußert, dass die Sportfreunde zu defensiv auftreten könnten, wurden die Zuschauer nun Zeuge des umgekehrten Sachverhalts. Der TSV stand sehr tief und verlegte sich ausschließlich aufs Kontern. Auf Sailaufer Seite tat man sich sehr schwer, die kompakte Defensive der Gäste auszuhebeln. Dazu kam es bei Zweikampf-Aktionen immer wieder zu teils unverständlichen, teils schlicht falschen Schiedsrichter-Entscheidungen, die fast ausnahmslos zugunsten der Gäste ausfielen. Dennoch hatte Bernd Hafner in der 60. Minute die große Chance zum Ausgleich, doch er setzte einen Kopfball zu hoch an. 13 Minuten vor Spielende kam es bei einem Pflaumheimer Konter nach einem Steilpass zu einem Laufduell Richtung Sailaufer Tor, wobei der näher zum Ball stehende Max Megerle von seinem Gegenspieler von hinten regelwidrig umgestoßen wurde. Doch zum allgemeinen Erstaunen bzw. Entsetzen blieb die Pfeife des Referees stumm und Pflaumheims Stürmer hatte keine Mühe freistehend vor Martin Schanz das 0:2 zu erzielen. Die verständliche verbale Kritik am Schiedsrichter führte dann kurz vor Schluss sogar noch zu einer gelb-roten Karte. Die Sportfreunde bemühten sich auch in Unterzahl weiter um ein Tor, doch Bernd Hafner verfehlte mit einem weiteren Kopfball erneut das gegnerische Gehäuse. Dass der Schiedsrichter dann - trotz zahlreicher Verletzungsunterbrechungen - pünktlich auf die Sekunde abpfiff, passte an diesem Tag ins Bild. Allerdings hätten auch vier Minuten Nachspielzeit nichts mehr an der Niederlage geändert.

Der TSV Pflaumheim profitierte in einem ausgeglichenen Spiel von zwei Schiedsrichter-Fehlern und entführte glücklich die drei Punkte, ohne dabei überzeugen zu können. Aber auch die Sportfreunde blieben unter ihren Möglichkeiten. Vor allem erzielten sie kein Tor, und daran trifft den Schiedsrichter sicher keine Schuld.

Auch wenn das Zustandekommen der Niederlage bitter ist, gilt es nun die Motivation und Konzentration bis zur Winterpause weiter hochzuhalten. Zwar hat man nun erst einmal den Anschluss zum Spitzenduo verloren, doch den Sportfreunden bleibt weiterhin die Rolle des geduldigen Jägers, der aus der Distanz auf seine Chance warten muss. Um diese Chance zu wahren, ist am kommenden Sonntag zum Rückrundenauftakt ein Heimsieg gegen Mechenhard notwendig. Der SV Mechenhard belegt derzeit den Abstiegs-Relegationsplatz und muss am Bischling punkten, um nicht auf einem direkten Abstiegsplatz zu landen. In der Hinrunde trennte man sich mit 1:1.

 
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