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SPORTFREUNDE SAILAUF - TV WASSERLOS 2:2 (1:1)
Mittwoch, 23. August 2006
Blamabel: Gegen einen der schwächsten Gegner der letzten Jahre versäumten es die Sportfreunde, schon in der Anfangsphase alles klarzumachen. In der 2. Halbzeit passte man sich dem Niveau des Gegners an und bot eine indiskutable Leistung. Ein herber Dämpfer angesichts der hoch gesteckten Ziele.

Dabei erwischten die Sportfreunde einen tollen Start und setzten den überforderten Aufsteiger, der mit insgesamt vier Spielern aus dem Reserve-Spiel vom Montag antrat, sofort mächtig unter Druck. Schon nach drei Minuten hatte Klaus Lasar die große Chance zur Führung, und kurz darauf landete eine verunglückte Flanke von ihm zum 1:0 im Tor. Auch in der Folge gab es nur Einbahnstraßen-Fußball. Wasserlos kam kaum über die Mittellinie, doch die Sportfreunde konnten ihre Führung trotz zahlreicher bester Möglichkeiten nicht ausbauen. So kam es, wie es fast immer kommt: Statt einer klaren Führung mit drei oder vier Toren stand es plötzlich 1:1. Wasserlos hatte seinen ersten Torschuss gleich zum Ausgleich genutzt. Nun gab es einen völlig unverständlichen Bruch im Sailaufer Spiel. Anstatt weiter den Gegner mit spielerischen Mitteln unter Druck zu setzen, ging plötzlich jede Linie verloren. Damit baute man den Gegner wieder auf und es ging mit einem für die Wasserloser sehr schmeichelhaften Unentschieden in die Kabine.

Gleich nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste dann, wie man effektiv Chancen verwertet, und erzielten mit dem zweiten Torschuss den Führungstreffer. Damit war der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Die Sportfreunde agierten in der Folge nun völlig kopf- und konzeptlos. Immer wieder lange Bälle durch die Mitte, viel kraftraubendes Gestochere im Mittelfeld und nur sporadisches Flügelspiel, wobei man dabei scheinbar völlig vergessen hatte, dass es auch noch eine linke Angriffseite gibt. Zwar schaffte man durch einen Kopfball von Bernd Hafner noch den Ausgleich, aber weitere gute Möglichkeiten wurden vergeben oder es fehlte das Quäntchen Glück. Wobei man eigentlich meinen sollte, dass gegen einen Gegner, der unter Druck Fehler am Fließband produziert, der Faktor Glück keine Rolle spielen sollte. Doch es blieb beim 2:2, was ein fassungsloses Publikum und jubelnde Wasserloser zurückließ. Da die Gäste zumindest kämpferisch alles gaben, war der Punktgewinn für sie nicht einmal unverdient.

Was aber bedeutet das für die Sportfreunde? Ernüchterung statt Schützenfest - so lautet das Fazit. Zwei Punkte aus zwei Heimspielen sind für eine Mannschaft mit diesen Ambitionen definitiv viel zu wenig. Folgerichtig hat man den Anschluss an die Spitze zunächst auch schon einmal verloren. Und es droht ein kompletter Fehlstart, wenn man am nächsten Sonntag bei Viktoria Brücken gastiert. Dort hat sich gerade der FC Eichenberg eine derbe 7:1-Klatsche abgeholt. Man kann nur hoffen, dass die Mannschaft eine ähnliche Reaktion wie beim Spiel in Blankenbach zeigt. Ansonsten müssen die Zielvorgaben nach gerade einmal vier Spieltagen schon nach unten korrigiert werden. Das Kernproblem scheint im Augenblick in der Offensive zu liegen. Die mangelnde Chancenverwertung zog sich schon wie ein roter Faden durch die gesamte Vorbereitung. Hier gilt es, den Hebel anzusetzen und auch möglichst bald umzulegen. Denn die Mannschaft hat sicher wesentlich mehr Potenzial, als sie es gegen Wasserlos gezeigt hat. Doch Potenzial allein gewinnt keinen Blumentopf. Abrufen muss man es können - auch und gerade gegen schwächere Gegner.

Torschützen gegen den TV Wasserlos: Klaus Lasar, Bernd Hafner 

 

 
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