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Sportfreunde reissen mit Auswärtssieg das Ruder herum
Dienstag, 1. Dezember 2009

DJK Hain - Sportfreunde Sailauf

0:2

(0:0)

Torschützen: Linus Ebert, Peter Braun

Nach zwei Heimniederlagen in Folge sind die Sportfreunde kurz vor der Winterpause wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In einem kampfbetonten Spiel auf dem Hainer Hartplatz waren die Sportfreunde gegen eine in der Offensive stark geschwächte DJK Hain das bessere Team und hatten den Sieg aufgrund der größeren Spielanteile und zahlreicheren Torchancen auch redlich verdient.
Die Mannschaft hat es nun selbst in der Hand, im letzten Spiel des Jahres 2009 nach der Herbstmeisterschaft auch die "Wintermeisterschaft" einzufahren.

Nach dem 0:6-Debakel im Hinspiel war klar, dass die DJK diese Scharte auf eigenem Platz unbedingt auswetzen wollte. Da allerdings mit Jordan und Magalhaes die beiden stärksten Stürmer der Hainer ausfielen, mussten sie vor allem auf ihre Kampfkraft vertrauen. Die Sportfreunde waren im Gegensatz zur Partie gegen Heigenbrücken jedoch von Beginn an auf einen harten Fight eingestellt und hielten dagegen.

Schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass die Sportfreunde die bessere Spielanlage hatten. So konnten immer wieder gefährliche Aktionen gestartet werden. Doch die robuste Verteidigung der Jugendkraftler behielt zunächst die Oberhand. Vor allem Linus Ebert war zu bedauern, er wurde von der Hainer Hintermannschaft ein ums andere mal regelrecht aufgerieben. Als er schließlich im Strafraum mit einer wunderschönen Körpertäuschung seinen Gegenspieler aussteigen ließ und abziehen wollte, wurde er in der Drehung zu Fall gebracht. Zum Entsetzen der zahlreichen Sailaufer Fans blieb der Elfmeterpfiff jedoch aus. Viel klarer kann ein Foul im Strafraum kaum sein.
Nicht ganz so eindeutig war es ein paar Minuten später, als Linus Ebert das 0:1 erzielte, doch der Schiedsrichter auf Abseits entschied. Auch hier lag er mutmaßlich daneben, wenngleich die Situation ungleich schwerer zu bewerten war als der klare Elfmeter.
Die Sportfreunde hatten noch weitere, wenngleich weniger zwingende Torchancen, die jedoch allesamt nicht verwertet werden konnten.

Im zweiten Durchgang dauerte es dann nur drei Minuten, ehe Linus Ebert mustergültig bedient wurde und aus zehn Metern ins kurze Eck traf. Mit seinem Treffer zum 0:1 belohnte er sich selbst für einen harten Nachmittag.
Die Sportfreunde suchten nun die Entscheidung, während der DJK die spielerischen Mittel fehlten, um die Sailaufer Hintermannschaft ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Thorsten Zipfl wurde von der Mittellinie wunderbar auf die Reise geschickt und wäre alleine Richtung Tor auf und davon gewesen, doch sein Gegenspieler stoppte ihn regelwidrig durch Festhalten am Trikot. Und erneut schlug sich der Referee bei der Urteilsfindung auf die Seite der Heim-Mannschaft: Statt Rot wegen Notbremse gab es nur die gelbe Karte. In der 69. Minute musste aber auch der Schiedsrichter eine Hainer Notbremse anerkennen, als Linus Ebert frei vor DJK-Torwart Andreas Hein gelegt wurde. Zwar gab es die rote Karte, doch auch in dieser Situation machte der Schiedsrichter wieder einen Fehler: Er entschied auf Foulelfmeter, obwohl das Foul wohl noch vor dem Strafraum passiert war. Ausgleichende (Un-)Gerechtigkeit also. Peter Braun interessierte das alles wenig, und er verwandelte den Strafstoß souverän zum 0:2 (69.).
Die Sportfreunde schalteten nun zu früh einen Gang zurück, und so kam die DJK Hain durch Maiolo noch zu einer ganz dicken Chance. Keeper Martin Schanz verhinderte mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer und somit eine nervenaufreibende Schlussphase.

Alles in allem haben sich die Sportfreunde den Sieg in Hain jedoch redlich verdient. Auch wenn auf dem Hartplatz das spielerische Element natürlich nicht wie gewohnt zum Tragen kommen konnte, hatte man das Spiel über weite Strecken sicher im Griff und war auch kämpferisch jederzeit präsent.

Das letzte Spiel im Jahr 2009 wird nun am kommenden Wochenende gegen die 2. Mannschaft von Viktoria Kahl über die Bühne gehen. Dank eines 3-Punkte-Vorsprungs auf den Tabellenzweiten Heigenbrücken können die Sportfreunde also aus eigener Kraft an der Tabellenspitze überwintern, wozu schon ein Punkt genügen würde. Allerdings sind gerade gegen Kahl Warnungen mehr als angebracht. Die Landesliga-Reserve ist eine echte "Wundertüte". Je nach Aufstellung ist das Team sowohl für derbe Klatschen, als auch für spektakuläre Siege gut. Aber selbst wenn die Viktoria in starker Besetzung antritt, sollten sich die Sportfreunde ihrer eigenen Stärke bewusst sein und mit einem Sieg den passenden Schlusspunkt unter ein hervorragendes Jahr 2009 setzen.

 
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