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Sportfreunde schlagen sich im Spitzenspiel selbst
Sonntag, 25. Oktober 2009

VfL Krombach - Sportfreunde Sailauf

1:0

(0:0)

Torschützen: - Fehlanzeige -

90 Minuten lang waren die Sportfreunde im Spitzenspiel gegen den VfL Krombach die klar bessere und überlegene Mannschaft. Am Ende stand man dennoch mit leeren Händen und dem Verlust der Tabellenführung da, weil von zahlreichen hochkarätigen Torchancen keine einzige verwertet werden konnte. Der VfL Krombach nutzte hingegen zumindest eine seiner wenigen Chancen und holte sich mit einem mehr als schmeichelhaften Sieg die Tabellenführung.

Vor großer Kulisse (350 Zuschauer) und bei bestem Fußball-Wetter präsentierten sich die Sportfreunde auf dem tiefen und holprigen Rasenplatz in Krombach von Anfang an mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenführers. Zwar machte die äußerst quirlige Sturmreihe des VfL gehörig Dampf, doch die beste Abwehr der Liga stand sicher. Nur einmal hatte man Glück, als der Schiedsrichter mit einer zumindest fragwürdigen Abseitsentscheidung den Führungstreffer für die Gastgeber verhinderte. Auf der Gegenseite brachte der Sportfreunde-Sturm die Krombacher Abwehr ein ums andere mal in arge Verlegenheit, doch Linus Ebert, Thorsten Zipfl und Peter Braun zielten bei besten Gelegenheiten freistehend vor dem gegnerischen Gehäuse entweder über das VfL-Tor oder daran vorbei. Eine Pausenführung wäre somit möglich und auch verdient gewesen, doch es blieb beim 0:0.

Auch nach dem Wechsel zeigten die Sportfreunde die deutlich bessere Spielanlage und sorgten für reichlich Unruhe in der Krombacher Abwehr. Pech hatte Thorsten Zipfl, dessen abgefälschter Freistoß nur an den Pfosten klatschte. Im Spiel der Gastgeber ging zu diesem Zeitpunkt wenig zusammen, stattdessen gewannen die Sportfreunde den Großteil der Zweikämpfe und zeigten immer wieder schöne Spielzüge. Erneut Pech hatte Thorsten Zipfl als er traumhaft angespielt wurde und nur noch den Torhüter vor sich hatte. Doch der Referee entschied auf Abseits. Eine - wenn auch knappe - Fehlentscheidung, die die Sportfreunde um den möglichen und zu diesem Zeitpunkt eigentlich längst überfälligen Führungstreffer brachte.
Stattdessen nutzten die Krombacher in der 72. Minute ihren erst 2. Torschuss in der 2. Halbzeit um mit 1:0 in Führung zu gehen und damit den Spielverlauf komplett auf den Kopf zu stellen. Die Sportfreunde wirkten zunächst geschockt, rafften sich dann aber noch einmal zu einer fulminanten Schluss-Offensive auf. Dabei wurden weitere sehr gute, teils sogar 100%ige Einschussmöglichkeiten kläglich vergeben. Selbst in der Nachspielzeit hatte man noch eine ganz dicke Chance zum Ausgleich, doch es war wie verhext: Der Ball wollte einfach nicht ins Krombacher Tor.

Am Ende standen die Sailaufer Spieler wie begossene Pudel da, wohl wissend, dass man drei Punkte fahrlässig hat liegen lassen. Auf einen Nenner gebracht: Nicht der VfL Krombach hat dieses Spiel gewonnen, sondern die Sportfreunde haben es durch ihre haarsträubende Chancenverwertung verloren. Da nützt es auch nichts, dass man die klar bessere Mannschaft war und das Spitzenspiel unter normalen Umständen deutlich hätte gewinnen müssen. Das kollektive Versagen im Abschluss zu analysieren und schnellstmöglich abzustellen, wird Aufgabe der kommenden Woche sein. Ebenso muss sich die Mannschaft hinterfragen, warum sie nach dem Gegentor ganz ohne Not teilweise völlig die Ordnung verlor und mitunter sogar kopflos agierte. So verbaute man sich durch überhastete Aktionen weitere potenzielle Chancen und verschaffte dem eingeschnürten Gegner immer wieder willkommene Atempausen.

Dennoch: Die Sportfreunde haben in Krombach eine eindrucksvolle Visitenkarte abgegeben und konnten erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Wenn man die gezeigte Leistung in den kommenden Wochen bis zur Winterpause weiter abrufen kann und dazu die Treffsicherheit wieder erlangt, werden die Sportfreunde in ihrer neuen Rolle als Jäger erfolgreich sein. Denn darauf kommt es ab sofort an: Dem Spitzenreiter ganz dicht im Nacken zu sitzen, um beim ersten Straucheln sofort zur Stelle zu sein.

Am kommenden Samstag (!) sollte im Heimspiel gegen den Tabellen-Vorletzten aus Königshofen gleich ein deutliches Zeichen gesetzt werden.

 
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