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Katzenjammer statt Kantersieg
Montag, 30. März 2009

Spvgg. Rothengrund-Gunzenbach - Sportfreunde Sailauf

2:1

(0:1)

Torschütze: Linus Ebert

Hätte es nach 90 Minuten 2:5 oder 2:6 geheißen - die Gastgeber hätten sich nicht beschweren dürfen. Doch was der Sportfreunde-Angriff im 2. Durchgang an Torchancen vergeigte, war schlicht unfassbar. So kam es wie es kommen musste und wie es für eine Mannschaft im Abstiegskampf symptomatisch ist: Binnen 60 Sekunden drehte RoGu das Spiel und ließ massiv frustrierte Sportfreunde zurück. Ein Spiel, das niemals hätte verloren gehen dürfen.

Dabei hatte man in der 1. Halbzeit noch nicht viel zu melden. RoGu war das dominierende Team, und die Sportfreunde konnten kaum gelungene Aktionen nach vorne setzen. Die 1:0-Pausenführung der Sportfreunde durch einen abgefälschten Schuss von Linus Ebert (44.) war dann auch sehr schmeichelhaft.

Nach dem Wechsel allerdings kamen die Sportfreunde mit der Führung im Rücken bärenstark aus der Kabine und produzierten erstklassige Torchancen quasi im Minutentakt. In dieser Phase wirkte die RoGu-Hintermannschaft heillos überfordert und konnte teilweise nur erstaunt zusehen, was die Sailaufer Offensive an mustergültigen Angriffen produzierte. Doch egal wie zwingend man die Chancen herausspielte, man brachte einfach nicht den Ball über die Torlinie. Ob Linus Ebert, Jan Becker oder Jürgen Stenger - selbst aus kürzester Distanz versagten die Nerven. Eigentlich hätte es zu diesem Zeitpunkt schon mindestens 4:0 für die Sportfreunde stehen und das Spiel damit entschieden sein müssen. Stattdessen blieb es bei der knappen 1:0-Führung. Und wie so oft sollte es sich bitter rächen, den Sack nicht rechtzeitig zugemacht zu haben. Mit einem Doppelschlag binnen 60 Sekunden drehte RoGu das Spiel auf 2:1 (71./72.) - nach jeweils haarsträubendem Abwehrverhalten der Sailaufer Hintermannschaft. Die Sportfreunde mobilisierten nun alle Kraft nach vorne um wenigstens einen Punkt mitzunehmen, doch weitere gute Chancen blieben ungenutzt, ein möglicher Strafstoß wurde vom Referee verweigert. Nach dem Abpfiff konnten die Spieler kaum glauben, dass sie diese Partie tatsächlich verloren hatten.

Eine extrem bittere Niederlage und ein extrem schmeichelhafter Erfolg der Heim-Mannschaft. Doch die Sportfreunde müssen sich an der eigenen Nase packen. Nicht nur das Spiel in RoGu, sondern auch das aktuelle Torverhältnis von 23:28 zeigt, dass die Sportfreunde zu wenige Tore schießen. Zum Glück hat man die Spieler aus der A-Jugend, sonst würde es noch viel düsterer aussehen.

[Korrektur der Red.: Das letzte Tor der Sportfreunde, das nicht von einem U19-Spieler erzielt wurde, datiert nicht wie ursprünglich behauptet vom 7. September 2008, sondern vom 16. November 2008 - und liegt damit (eingedenk der Winterpause) natürlich nicht "schon mehr als ein halbes Jahr" zurück. Wir bitten um Entschuldigung!]

Doch alles Hadern hilft nichts, denn schon am Mittwoch kommt es zu einem weiteren Abstiegs-"Endspiel", wenn die Sportfreunde zum Nachholspiel beim Tabellen-Vorletzten nach Wiesen reisen. Das Spiel ist für die Bavaria, die bereits neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hat, wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Erst zwei Siege stehen auf der Habenseite. Die Wiesener haben sich aber noch nicht aufgegeben und setzen voll auf Sieg. Immerhin konnte man bereits im Hinspiel einen Zähler vom Bischling mitnehmen.
Bei den Sportfreunden dürfte die entscheidende Frage sein, wie schnell man das RoGu-Drama aus den Köpfen bekommt. Was jedoch sehr viel Zuversicht gibt: Die Mannschaft hat in der 2. Halbzeit teilweise tollen Fußball gezeigt. Wenn es gelingt, dem SV Bavaria dieses schnelle und druckvolle Spiel aufzuzwingen, dann wird man automatisch auch die Tore machen. Und da das Pech im Abschluss mit der Partie in RoGu eigentlich aufgebraucht sein sollte, gibt es absolut keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Mit einem Auswärtssieg in Wiesen zum Heim-Derby gegen Eichenberg - das sollte das Ziel sein. Und dafür sollte das Team auch alles geben.

 
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