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Wie ein Absteiger
Montag, 16. März 2009

Sportfreunde Sailauf - SV Königshofen

1:3

(0:2)

Torschütze: Max Megerle

Mit einer vor allem in der 1. Halbzeit indiskutablen Leistung rücken die Sportfreunde immer näher an den Abgrund der in die A-Klasse führt. Gegen motivierte und aggressive Gäste agierten die Sailaufer Spieler, von denen einige den Beweis ihrer Tauglichkeit für die 1. Mannschaft schuldig blieben, ängstlich und ohne jede spielerische Substanz. Der Sieg des ebenfalls im Abstiegskampf steckenden SV Königshofen war somit hochverdient.

Als Dominik Schmitt in der 12. Minute freistehend vor dem Gästetorwart auftauchte und die 1:0-Führung vergab, war am Bischling noch Optimismus zu spüren. Nur 30 Minuten später herrschte jedoch lähmendes Entsetzen. In einem extrem wichtigen Spiel ließen die Sportfreunde alles vermissen, was Voraussetzung für Erfolg ist: Aggression, Wille, Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Zusammenspiel waren nicht vorhanden. Kein Ball konnte über mehr als zwei Stationen gespielt werden, ehe wieder einer der hellwachen Gästespieler dazwischen kam. Selbst bei Zweikämpfen war man immer mindestens einen Tick zu spät und lief nur hinterher. Hätte man nicht gewusst, dass in dieser Partie zwei Teams im Abstiegskampf gegeneinander antreten, man hätte einen Klassenunterschied vermutet, so sehr wurden die Sportfreunde teilweise vorgeführt. Nach einigen guten Chancen markierten die Gäste dann in der 17. Minute das überfällige 0:1. Das 0:2 in der 35. Minute resultierte aus einer Fehlentscheidung des Referees, der einen unberechtigten Foulelfmeter pfiff. Kurz vor dieser Szene hatte er jedoch eine klare rote Karte gegen einen Sailaufer Akteur übersehen, der seinem Gegenspieler an der Torauslinie völlig unnötigerweise brutal in die Beine gegrätscht war und ihn dabei so sehr verletzte, dass der Gästespieler ausgewechselt werden musste. Es steht zu hoffen, dass sich der Königshofener Spieler dabei nicht schwerer verletzt hat, und wir wünschen von dieser Stelle baldige Genesung. Was den Elfmeter betrifft, so war dies dann wohl so etwas wie die vielzitierte ausgleichende Gerechtigkeit. Mit dem sogar noch schmeichelhaften 0:2 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel versuchten die Sportfreunde besser ins Spiel zu kommen, doch mit dem 0:3 in der 52. Minute war die Sache endgültig gelaufen. Königshofen verlegte sich nun aufs Sichern des Ergebnisses und lauerte auf Konter. Dadurch konnten die Sportfreunde nun etwas mehr Spielanteile gewinnen, doch wirklich konstruktive Angriffe blieben Mangelware, genauso wie Torchancen. Bezeichnenderweise war es mit Max Megerle erneut ein A-Jugend-Spieler, der das 1:3 erzielen konnte. Doch trotz weiterer Bemühungen konnte man den Abstand nicht mehr verkürzen. Es wäre allerdings auch nicht verdient gewesen.

Man muss es so hart sagen: Die Mannschaft gab über weite Strecken ein desolates Bild ab. Und das gegen einen Gegner, der - bei allem Respekt - ganz sicher kein Schwergewicht der Liga ist. Leid tun können einem nur die jungen und die Jugend-Spieler, bei denen zumindest Wille und Potenzial erkennbar ist. Doch sie wurden von ihren älteren Mitspielern nicht geführt und unterstützt, sondern schlicht und ergreifend im Stich gelassen. Zu den wenigen Ausnahmen gehörte einmal mehr Kapitän Jürgen Stenger, der sich mit Händen und Füßen gegen das Debakel wehrte, jedoch allein auf weiter Flur stand. Für einige seiner Mitspieler scheint die Kreisklasse eine Nummer zu groß zu sein. Insofern wäre ein Abstieg in die A-Klasse nur die logische sportliche Konsequenz.

Noch ist genügend Zeit, diese Blamage abzuwenden. Schon am nächsten Sonntag reist man zum bislang noch punktlosen (!) Tabellen-Schlusslicht nach Rothenbuch. Mit der gegen Königshofen gezeigten Leistung dürfen sich die Rothenbücher jedoch berechtigte Hoffnung auf ihr erstes Erfolgserlebnis der Saison machen. Die Sportfreunde hingegen wären das Gespött der Liga. Es bleibt zu hoffen, dass man sich in Rothenbuch wenigstens 90 Minuten den Allerwertesten aufreisst, wenn man schon spielerisch keine Akzente setzen kann. Die Charakterfrage also - wieder einmal...

 
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