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Sportfreunde erkämpfen wichtigen Punkt in Unterafferbach
Dienstag, 25. März 2008

FC Unterafferbach - Sportfreunde Sailauf

1:1

(1:0)

Torschütze: Jürgen Stenger

Nach der Klatsche von Michelbach zeigten sich die Sportfreunde am Oster-Wochenende wieder einigermaßen erholt. Zunächst das 4:1 über Großwelzheim, jetzt das 1:1 in Unterafferbach, welches nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten alles in allem in Ordnung ging. Einziger Wermutstropfen: Nach einer angeblichen Notbremse außerhalb des Strafraums sah Torhüter Martin Schnanz die rote Karte und wird den Sportfreunden in den nächsten Spielen fehlen.

Eine Oster-Überraschung hatte Trainer Reisacher im Gepäck: Mit dem ehemaligen Landesliga-Spieler David Drongowski konnten die Sportfreunde in einer Blitz-Verpflichtung Ersatz für den verletzten Marco Reinhard präsentieren. Dass David, den wir am Bischling auch von dieser Stelle aus recht herzlich begrüßen, eine echte Verstärkung ist, konnte er nach seinem Debüt gegen Großwelzheim auch in Unterafferbach eindrucksvoll zeigen.

Die Sportfreunde kamen bei Schneetreiben erstaunlich gut ins Spiel und hatten durch Klaus Lasar auch die erste gute Chance. Im Spiel nach vorne war viel Tempo, und so kam immer wieder Gefahr für das Unterafferbacher Tor auf. Dass dennoch die Gastgeber in der 15. Minute in Führung gingen, war einmal mehr bezeichnend für die momentane Situation. Aus spitzem Winkel fand Torjäger Babylons Schuss den Weg ins Tor, obwohl Matthias Prössler am Pfosten stand und den Ball eigentlich hätte abwehren können. Auch auf der Gegenseite hatte der Sailaufer Youngster dann Pech, als er aus 16m freistehend zum Schuss kam und verzog. Im Moment läuft es bei ihm einfach noch nicht rund, was vor allem seiner verletzungsbedingt fast komplett verpassten Vorbereitung geschuldet ist.
Die Sportfreunde hatten dann weitere gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, so dass die Unterafferbacher Führung zur Halbzeit durchaus glücklich war.

Nach dem Wechsel dann ein anderes Bild, denn die Gastgeber drehten nun mächtig auf, erspielten sich drei sehr gute Chancen und hätten eigentlich auf 2:0 oder gar 3:0 erhöhen müssen. Doch diesmal fehlte ihnen das Glück im Abschluss. Die Sportfreunde wirkten in dieser Phase des Spiels völlig von der Rolle und brachten kaum noch einen Ball über die Mittellinie. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der KO-Schlag kommt. Doch die alte Fußball-Weisheit, dass sich fahrlässige Chancenverwertung rächt, bewahrheitete sich auch dieses mal wieder: In der 73. Minute konnte Kapitän Jürgen Stenger eine Freistoßflanke mustergültig zum Ausgleich ins Netz köpfen.
Der FCU antwortete mit wütenden Angriffen. In der 80. Minute wurde die Sailaufer Hintermannschaft von einem schnellen Angriff überrumpelt, Torhüter Martin Schanz stürmte aus dem Kasten um den Ball vor dem heraneilenden Unterafferbacher Stürmer zu klären und dieser kam aus vollem Lauf zu Fall. Ob tatsächlich eine Berührung stattgefunden hatte, war für den Beobachter nicht eindeutig zu erkennen. Der Schiedsrichter jedoch war sich seiner Sache offenbar sicher, erkannte auf Notbremse und verwies Martin Schanz des Feldes. Nun zeigte Neuzugang David Drongowski, dass er nicht nur ein starker Verteidiger ist, sondern auch im Tor eine gute Figur macht. Gleich bei der ersten Aktion konnte er einen gefährlich abgefälschten Freistoß entschärfen.
Mit Glück, Geschick und viel Einsatzwillen überstanden die Sportfreunde schließlich auch die heiße Schlussphase und durften sich über einen unerwarteten Punktgewinn freuen, der zwar etwas glücklich, aber sicher nicht unverdient war.

Somit haben sich die Sportfreunde rechtzeitig zum Derby wieder zurückgemeldet. Und es steht gleich ein ganz heißes Ortsduell an. Während die Sportfreunde weiter im Aufstiegsrennen bleiben wollen, geht es für den FCE ums nackte Überleben. Zwar hat man sich in Eichenberg, wo in der Winterpause mit Klaus Steigerwald ein in Sailauf bekanntes und beliebtes Gesicht den Trainerposten übernahm, durch die beiden Siege gegen Kahl II und Hösbach auf den Relegationsplatz vorgekämpft, doch bis zum Klassenerhalt ist es noch ein schwieriger Weg. Die Sportfreunde sollten auf alle Fälle durch die kleine Erfolgsserie der Eichenberger gewarnt sein, zumal man sich auch im Hinspiel nur knapp mit 2:1 durchsetzen konnte.

Das Derby ist ja eigentlich immer eine emotionsgeladene Angelegenheit, dieses mal allerdings ist die Brisanz wohl kaum noch zu überbieten.

 
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