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1. Mannschaft: Bilanz zur Winterpause
Sonntag, 16. Dezember 2007

Sportfreunde halten sich alle Optionen offen

Die Parallelen zur Vorsaison sind schon beängstigend: Wie im letzten Jahr verlief der Saisonstart sehr schleppend, bevor der Derbysieg Auftakt einer grandiosen Siegesserie war. Zum Jahreswechsel überwintern die Sportfreunde in einer komfortablen Lauerstellung auf Platz 4.
Im letzten Jahr gab es jedoch in der Rückrunde einen beispiellosen Absturz, der fast sogar noch zum Abstieg geführt hätte. Der Unterschied: In der letzten Rückrunde mussten die Sportfreunde wegen einer schweren Verletzung auf Marco Reinhard verzichten. Zur Rückrunde 2008 kommt er jedoch wieder in die Mannschaft zurück. 

Der Blick auf die Tabelle zeigt: Das Sahnestück der Sportfreunde ist definitiv die Abwehr. Nur 17 Gegentreffer sind absolute Ligaspitze. Selbst Spitzenreiter Waldaschaff (auf dessen Konto nach einem haarsträubenden Spiel alleine 5 der Sailaufer Gegentore gehen!) hat 14 Gegentreffer mehr hinnehmen müssen. Grund dafür ist zum einen einmal mehr Torwart Martin Schanz, zum anderen wurde - nach einigen nicht sonderlich erfolgreichen Experimenten - mit Christoph Müller ein junger und dennoch umsichtiger und souveräner Libero gefunden. Dazu die bewährt starke Manndeckung von Jürgen Stenger, Oliver Drews & Co. - fertig ist der Abwehr-Beton. Und die Rückkehr von Marco Reinhard wird dieses Bollwerk für die Gegner nicht gerade leichter überwindbar machen - im Gegenteil.

Die Abwehr ist also das Prunkstück. Dabei hatte man vor der Saison noch gedacht, dass dieser Titel eher an das neue Sailaufer Mittelfeld gehen würde, wo sich allerhand Landesliga- und BOL-Erfahrung tummelt. Dazu kam mit Matthias Prössler ein riesiges Talent von der Viktoria A-Jugend zurück an den Bischling. Und in der Tat erfüllte er die großen Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden. Sei es als unermüdlicher Defensiv-Arbeiter, ständig anspielbare Mittelfeldstation oder kluger Vorlagengeber. Vor allem im Defensivbereich haben Matthias Prössler, Bernd Hafner und Gerald Geibig ebenfalls maßgeblichen Anteil an den wenigen Gegentoren.

Doch so gut die Defensive der Sportfreunde funktionierte, so sehr haperte es bislang auch, wenn es Richtung gegnerisches Tor ging. 34 erzielte Tore sind der schwächste Wert aller Spitzenmannschaften. Zum Vergleich: Der FC Eichenberg auf dem ersten Abstiegsplatz hat nur viermal weniger ins gegnerische Netz getroffen. Betrachtet man sich z.B. die Chancen, die sich alleine Matthias Prössler erarbeitet hat, so müsste er eigentlich längst weit vorne in der Torschützenliste zu finden sein. Doch hier fehlt ihm noch die Ruhe und Abgeklärtheit, die bei einem jungen Spieler zwangsläufig noch nicht so ausgeprägt sein kann. Ähnliches gilt für Andreas Merten, der auf der rechten Außenbahn jedoch immer mehr Akzente setzt und inzwischen nicht nur als Vorbereiter sondern auch als Torschütze glänzt.

Mit dem Problem der mangelnden Chancenverwertung muss sich auch der Sturm auseinander setzen. Turgay Kirdadurmaz überzeugte zwar stets mit großer Laufbereitschaft und vorbildlichem Einsatz, ließ aber im Abschluss desöfteren die Kaltschnäuzigkeit und auch den Blick für den besser postierten Mitspieler vermissen. Klaus Lasar begann die Saison notgedrungen in der Defensive und läuft auch etwas seiner Form hinterher. Ein ständiger Unruheherd in der gegnerischen Abwehr war einmal mehr Rene Wohland. Doch auch er versemmelte noch viel zu viele Großchancen. Die Top-Verwertungsquote in der Vorrunde sicherte sich Felix Gerber. Seine Siegtore im Derby und bei (Ex-)Tabellenführer Viktoria Kahl II waren Gold wert. Bei ihm ist ein klarer Trend zu erkennen, dass offensichtlich ein wichtiger Reifeprozess eingesetzt hat. In dieser Form ist er nicht nur als Joker eine echte Verstärkung für die Mannschaft.

Alles in allem kann Trainer Reisacher nach der katastrophalen Rückrunde der letzten Saison und dem Stotterauftakt der neuen Runde jedoch sehr zufrieden sein. Die Mannschaft hat teilweise hervorragenden Fußball gezeigt und sich mit dem 4. Platz alle Optionen für die Rückrunde offen gehalten. Das Potenzial der Truppe ist so groß, dass man generell jedes Team der Liga schlagen kann. Ein Vorteil ist auch, dass man eines bzw. sogar zwei Spiele weniger absolviert hat als die ersten drei Teams. So kann man in der Rückrunde quasi unbeachtet aus der Deckung heraus noch einmal ganz oben angreifen.

Um den ganz großen Coup zu landen, ist jedoch eine gewissenhafte und knallharte Vorbereitung notwendig, sonst kann aus dem Traum - wie im letzten Jahr geschehen - ganz schnell ein Alptraum werden. Dass man 2008 gleich im ersten Spiel topfit sein muss, beweist der Blick auf den Spielplan: Es geht zum Tabellenzweiten nach Unterafferbach, anschließend kreuzt Tabellenführer Waldaschaff (mit dem man noch eine gewaltige Rechnung offen hat!) am Bischling auf. Zwei Spiele, welche wegweisenden Charakter für den weiteren Saisonverlauf haben werden.

Bevor es aber so weit ist, dürfen sich alle Spieler und Verantwortlichen ohne schlechtes Gewissen ein paar ruhige Tage können. Sie haben es sich verdient. 

 
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