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Peinlich: Trotz Überzahl nur 1 Punkt beim Tabellenletzten Großwelzheim
Montag, 10. September 2007

Germania Großwelzheim - Sportfreunde Sailauf

3:3

(1:0)

Torschützen: Turgay Kirdadurmaz (2), Thomas Hirsch

Eine einzige Enttäuschung: Obwohl man in der Schlussphase mit zwei Mann Überzahl spielte, reichte es beim bislang punktlosen Tabellenletzten Großwelzheim nur zu einem glücklichen Unentschieden. Die Sportfreunde ließen jede Struktur und Linie vermissen und präsentierten sich in weiten Teilen nicht Kreisklasse-tauglich. Angesichts dieser indiskutablen Vorstellung muss einem vor den nächsten Spielen Angst und Bange werden.

Trainer Reisacher hatte eine klare Marschroute ausgegeben: Der Tabellenletzte verfügt zwar über einen starken Angriff, ist in der Abwehr jedoch äußerst anfällig (23 Gegentore in fünf Spielen). Deshalb wollte man von Beginn an Pressing spielen und die Gastgeber in ihrer Hälfte einschnüren. Wie die Mannschaft diese Vorgabe jedoch umsetzte, war schlicht haarsträubend. Von Beginn an diktierte die Germania das Geschehen und stürzte die Sailaufer Hintermannschaft von einer Verlegenheit in die andere. Nur Torhüter Martin Schanz war es zu verdanken, dass außer dem 1:0 (29.) keine weiteren Treffer im Sailaufer Kasten einschlugen und man nicht schon zur Pause einen Rückstand von drei oder mehr Toren hatte. Was sich vor ihm abspielte, spottete jeder Beschreibung.

Einziger Hoffnungsschimmer: Aufgrund einer gelb-roten Karte (43.) musste die Germania im 2. Durchgang mit einem Mann weniger antreten. Doch zur Ernüchterung der Sailaufer Zuschauer wirkte sich das nicht positiv auf das Sportfreunde-Spiel aus. Ganz im Gegenteil: In Unterzahl erhöhten die Gastgeber auf 2:0 (52.) und hatten sogar die Riesenchance zum 3:0. Erfolgreich waren die Sportfreunde lediglich darin, in jedes nur mögliche Fettnäpfchen zu treten, welches zu finden war und bewegten sich damit an der Grenze zur Lächerlichkeit. Die Ausnahme in dieser Revue der Peinlichkeiten bildete, neben Martin Schanz und (mit Abstrichen) Jürgen Stenger, der erneut stark spielende Turgay Kirdadurmaz, der auch den Anschlusstreffer zum 2:1 markieren konnte (57.). Doch schon vier Minuten später stellte die Germania mit ihrem zweiten Treffer in Unterzahl (!!!) den alten Abstand wieder her und machte die Sportfreunde damit zum Gespött. Erst jetzt schienen die Sailaufer Spieler zu begreifen, was sie da eigentlich veranstalteten, und bauten endlich Druck auf. Allerdings wurde in spielerischer Hinsicht weiterhin Magerkost geboten. Einzelaktionen und Zufälle mussten herhalten, um das Großwelzheimer Gehäuse ernsthaft in Gefahr zu bringen. Schließlich bedurfte es eines Gewaltschusses von Thomas Hirsch aus 20m, um wieder den Anschluss herzustellen (63.). Und nur fünf Minuten später war erneut Turgay Kirdadurmaz zur Stelle und erzielte den Ausgleich (68.). In der 79. Minute musste dann der stets gefährliche Großwelzheimer Stürmer Metz nach einer überzogenen roten Karte das Feld vorzeitig verlassen und bescherte den Sportfreunden eine Zwei-Mann-Überzahl. Doch selbst gegen nur noch neun Großwelzheimer gelang kein Treffer mehr. Angesichts der gezeigten Leistung hatte sich die Mannschaft aber auch keine drei Punkte verdient. Im Gegenteil: Betrachtet man alleine die 1. Halbzeit, ist der eine Punkt sogar noch schmeichelhaft.

Nach nur fünf Punkten aus fünf Spielen ist es nicht mehr von der Hand zu weisen: Die Sportfreunde stecken in einer Krise. Die angesichts des starken Kaders eigentlich berechtigten Ambitionen in der neuen Saison werden durch die gebotenen Leistungen in erschreckendem Maße konterkariert. Was einige Akteure in Großwelzheim ablieferten, war schlicht eine Frechheit. Da sollte sich der eine oder andere (egal ob 1. oder 2. Mannschaft) mal kräftig hinterfragen, ob seine samstägliche Spielvorbereitung geeignet ist, Sonntags in einem Mannschaftssport anzutreten. Rechtfertigt es die Teilnahme an einem Schoppenturnier, dass man nicht nur sich selbst blamiert, sondern auch seine Mitspieler, die Trainer und alle ehrenamtlichen Helfer rund um den Verein? Und wie erklärt man das gegenüber den völlig enttäuschten Zuschauern?

Als Krönung der Misere wartet nun das Derby und anschließend das extrem schwere Auswärtsspiel beim FC Mömbris. Gerade im Hinblick auf das Derby gibt es nichts mehr zu sagen. Jeder Spieler sollte wissen, was die Stunde geschlagen hat. Und auch auch ein Blick auf die Tabelle rechts könnte nicht schaden. Die Schmerzgrenze der Verantwortlichen dürfte endgültig erreicht sein: Wer am kommenden Sonntag im Derby keine Reaktion auf die Blamage von Großwelzheim zeigt, ist bei den Sportfreunden Sailauf fehl am Platz.

 
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