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Das Derby: Eine Frage der Ehre für jeden einzelnen Spieler
Donnerstag, 3. Mai 2007
Vor einem halben Jahr war das Derby der Wendepunkt für die Sportfreunde: Nach misslungenem Saisonstart konnte man in Eichenberg 4:2 gewinnen und startete daraufhin eine beeindruckende Serie, die die Mannschaft bis in Reichweite der Aufstiegsränge brachte. Der katastrophale Einbruch nach der Winterpause, der mit der 0:1-Blamage gegen Schlusslicht Feldkahl seinen (zumindest vorläufigen) Tiefpunkt fand, ließ die Sportfreunde ins Niemandsland absacken. Bleibt die Frage, ob die Spieler auch in den letzten fünf Saisonspielen das Publikum am Bischling mit Nicht-Leistung vergraulen wollen, oder ob man noch einmal die "Eier" hat, den massiv abstiegsgefährdeten Eichenbergern einen echten Fight zu liefern.

Es war eine Schande, was die Truppe (der Begriff "Mannschaft" verbietet sich an dieser Stelle) am letzten Sonntag unter dem Namen "Sportfreunde Sailauf" ablieferte. Das lustlose Fehlpass- und Stockfehler-Festival wäre auch bei einem Schoppenturnier nur mit Kopfschütteln quittiert worden. Der Unmut der entsetzten Zuschauer ist gerade deshalb so verständlich, weil man als Mannschaft in dieser Saison schon sehr gute Spiele abgeliefert hat. Es ist also keinesfalls eine Frage des Könnens, sondern vielmehr eine des Wollens. Und genau da hakt es wohl. Seitdem jede auch nur theoretische Aufstiegschance verspielt ist, haben sich die meisten Spieler schon geistig in die Sommerpause verabschiedet. Dass man sich dabei als Punktelieferant lächerlich macht, scheint von nur geringer Bedeutung zu sein. Dabei tragen alle Akteure mit dem Trikot der Sportfreunde Sailauf auch eine Verantwortung. Verantwortung gegenüber allen Spieler-Generationen, die vor ihnen dieses Trikot mit Stolz und Anstand getragen haben. Verantwortung gegenüber den Jugendspielern, für die sie ein Vorbild sein sollten. Verantwortung für alle, die sich ehrenamtlich im Verein engagieren, damit die Mannschaft überhaupt alle Voraussetzungen vorfindet, um Fußball zu spielen. Verantwortung gegenüber dem Publikum, welches zumindest Einsatz und Leidenschaft einfordern kann. Und letztlich natürlich auch Verantwortung gegenüber seinen Mannschaftskameraden und sich selbst. Wer das nicht begreift, sollte vielleicht lieber eine Einzelsportart betreiben.

Das Schöne am Fußball ist, dass man sich für Blamagen bereits eine Woche später wieder rehabilitieren kann. Und wenn diese Chance zur Wiedergutmachung noch in Form eines Derbys daherkommt, ist das sogar ein Glücksfall. Allerdings birgt es auch die Gefahr in sich, dass man komplett auf den Hintern fällt. Doch auch das ist nicht weiter tragisch, wenn man alles gegeben hat. Insofern sollten sich die Spieler bewusst machen, um was es eigentlich geht. Beim Gegner, soviel ist sicher, wird es keinerlei Motivationsprobleme geben. Mit einem Schlag könnte der FCE sowohl die Ortsmeisterschaft für sich entscheiden, als auch die Abstiegsränge verlassen. Man braucht nicht viel Fantasie dazu um sich auszumalen, welche Szenen sich bei einem Eichenberger Sieg auf dem Bischling abspielen würden. Dem FCE ist der Klassenerhalt zwar auf jeden Fall zu wünschen, schließlich soll es ja auch im nächsten Jahr wieder zwei Derbys geben. Doch die Punkte dafür sollte er auf keinen Fall am Bischling holen.

Es bleibt also zu hoffen, dass jeder Spieler begreift, auf was es am Sonntag ankommt. Noch einmal so eine "Leistung" wie im Spiel gegen Feldkahl wäre der endgültige Offenbarungseid.

Die Reserve kann dagegen völlig befreit aufspielen, denn alles andere als eine deutliche Niederlage gegen den bislang noch unbezwungenen Tabellenführer wäre eine Sensation.

 
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